Dienstag, 09 Juli 2013 18:06

Zahnimplantate ohne Krankenkasse finanzieren

Beim Thema Zahnimplantate sieht man sich oft auf sich allein gestellt – zumindest finanziell. Denn Krankenkassen zahlen immer nur das, was sie auch für normalen Zahnersatz bezahlen würden. In der Regel beläuft sich dieser Betrag auf einige hundert Euro,
wo Implantate jedoch gut und gerne einmal in die tausende Euro gehen können. Der Differenzbetrag? Der bleibt dem Patienten überlassen. Ein Eigenanteil, der nicht zu unterschätzen – und von vielen Betroffenen auch gar nicht zu tragen ist. Die Alternative: keine schönen, neuen, gesunden Zähne? Oder sogar billige, aber auch minderwertige Varianten? Das muss nicht sein.

Natürlich gibt es auch Brücken oder Zahnprothesen, doch ein Implantat weist schon zahlreiche Vorteile auf, da sind sich die Dentalexperten einig. Erwähnt seien der gute Halt und die ebenso gute Verträglichkeit. Mindestens gleich auf sind die Vorteile beim Kieferknochenschwund, der verhindert oder zumindest verringert wird. Auch (gesunde) Nachbarzähne müssen nicht beschliffen werden, um als Anker zu dienen.

Und auch Patienten selbst würden in vielen Fällen am liebsten hochwertige Zahnimplantate wählen. Wenn, ja wenn es denn das Portemonnaie zuließe. Denn: Während immer weniger Betroffene aufgrund der längeren Behandlungsdauer oder der Tatsache, dass es sich bei einer Implantation selbstredend um einen operativen Eingriff mit allen Risiken und Nebenwirkungen handelt, vor Zahnimplantaten zurückschrecken, scheinen die oft ausufernden Kosten das größte Abschreckungspotenzial zu besitzen.

Kosten für Zahnimplantate immer noch mit hohem Abschreckungspotenzial

Zu Unrecht, denn auch Implantate lassen sich heute besser denn je finanzieren.

Zum Einen sind Herstellungsverfahren und Erkenntnisse auf dem Gebiet der Implantologie immer ausgereifter, was tendenziell und langfristig zu einer Preissenkung führt. Ehe diese jedoch beim Geldbeutel des Patienten ankommen, können Jahre vergehen. Betroffene sollten dem deshalb zuvorkommen und eigene Initiative zeigen, den Preis für Zahnimplantate für sich möglichst niedrig zu gestalten, zum Beispiel indem

sie sich über alternative Dentaldienstleister informieren, die sich auf günstigen Zahnersatz spezialisiert haben

sie vergleichen, vergleichen und nochmal vergleichen, um am Ende die für sich beste Kombination aus Preis und Qualität, aber auch Zahnarzt und Dentallabor zu ermitteln

frühzeitig an Vorkehrungen für bald nötig werdende Implantate treffen, sei es durch eine Zahnzusatzversicherung, sei es durch die Kontaktaufnahme zu potenziellen Dentaldienstleistern

Auch wenn die Krankenkasse also nur einen geringen Beitrag leistet, wenn es um Zahnimplantate geht, so ist eine Finanzierung heute immer besser möglich – wenn der richtige / die richtigen Dentalpartner an Bord sind. Diese(n) zu finden, das bleibt freilich die Herausforderung für Patienten, die sparen und profitieren wollen. http://www.online-artikel.de/

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