Freitag, 02 August 2013 19:11

E-Zigarette Bilanz 2013 - hat sie sich durchgesetzt

Das Rauchen hat weltweit keinen guten Ruf mehr, so nimmt die Zahl der Raucher zumindest unter den Jugendlichen ab. Die E-Zigarette wurde ursprünglich entwickelt, um Rauchern den Ausstieg zu erleichtern. Nikotin in flüssiger Form wird hierbei elektrisch verdampft und vom Raucher inhaliert.
So kann der Raucher weiterhin Nikotin konsumieren, ohne die als schädlich geltenden Begleiterscheinungen durch den Verbrennungsprozess von Tabak in Kauf nehmen zu müssen. Die Variante mit Nikotin war für die Übergangszeit gedacht, anschließend hat der Raucher die Möglichkeit, den Nikotingehalt langsam zu senken, um schließlich ganz auf nikotinfreie elektrische Zigaretten umzusteigen.

Viele Raucher entdeckten die E-Zigarette als Alternative für viele Situationen, in denen das Rauchen verboten ist. Anfangs wurde in Kneipen, Flugzeugen und öffentlichen Gebäuden noch gedampft. Doch inzwischen ist die E-Zigarette in einigen Bundesländern rechtlich der traditionellen Zigarette gleichgestellt. Überall dort, wo ein Rauchverbot gilt, darf sie nicht genutzt werden.

Ist elektrisch rauchen wirklich gesünder?

Ob die elektrischen Zigaretten nun gesünder bzw. weniger schädlich als herkömmlicher Tabak sind, ist umstritten. Auch 2013 sind über die Langzeitfolgen dieser Produkte noch keine neuen Erkenntnisse entstanden. Nikotin hat nicht nur negative Auswirkungen, sondern auch einige positive wie beispielsweise die Stimulierung des Gehirns und die entspannende Wirkung. Kritiker der E-Zigarette warnen jedoch davor, dass elektrische Dampfen als unschädlich zu bezeichnen. Denn E-Zigaretten enthalten eine flüssige Nikotinlösung, die neben Nikotin noch einige andere chemische Substanzen enthält. Die Basis der so genannten Liquids ist bei den meisten Herstellern Propylenglykol. Dieser Stoff ist nicht ganz unbedenklich, Krebsforscher schließen eine krebsfördernde Wirkung der Basissubstanz nicht aus. Allerdings gibt es zu diesem Thema noch keine wissenschaftlichen Studien. Befürworter wie zum Beispiel das Lungenkrebszentrum Bonn oder halten die Dampfer jedoch für wesentlich weniger schädlich, als die klassische Zigarette. Denn für die schädlichen Wirkungen seien vor allem die Verbrennungsprodukte von Tabak verantwortlich, die nun einmal bei der E-Zigarette nicht entstehen. Diese Meinung vertritt auch das Portal e-zigarette-test.net


Traditionelle Alternativen: Kautabak und Schnupftabak

Die Liquids der E-Zigaretten enthalten neben der Trägersubstanz und Nikotin meistens auch Aromastoffe, die für den Geschmack des elektrischen Rauchens sorgen. Wem das alles nicht ganz geheuer ist, der kann auch auf natürliche Alternativen zur Zigarette umsteigen. Der gute alte Kautabak oder auch der Schnupftabak versorgen den Körper ebenfalls mit Nikotin und können möglicherweise bei der Raucherentwöhnung helfen oder z. B. im Flugzeug konsumiert werden. Auch bei dieser Konsumform des Tabaks entstehen keine Verbrennungsprodukte.

Fällt die E-Zigarette unter das Rauchverbot?

In einigen Bundesländern Deutschlands fällt der Konsum von elektrischen Zigaretten unter das Rauchverbot, in anderen nicht. In NRW ist das Dampfen in Kneipen und Gaststätten beispielsweise verboten. Auch 2013 sind die Regelungen noch nicht deutschlandweit einheitlich. Wer mit seiner elektrischen Zigarette in der Eckkneipe dampfen möchte, sollte sich zuvor informieren, ob dies an seinem Wohnort gestattet ist oder nicht. Für Flugreisen wäre die E-Zigarette eine gute Alternative für jeden Raucher. Denn schließlich ist es gar nicht so einfach, einen Langstreckenflug ohne Nikotin zu überstehen. Anfangs war das Dampfen in Flugzeugen erlaubt, inzwischen haben allerdings einige Fluggesellschaften die Nutzung untersagt. Vor einem Flug erkundigen Sie sich daher sicherheitshalber bei der zuständigen Fluggesellschaft.  Eva Otter http://www.online-artikel.de

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