Donnerstag, 25 April 2013 22:52

Niedriger Blutdruck - was tun?

Wer unter einem niedrigen Blutdruck leidet hat ähnliche Probleme im Alltag wie jemand mit einem zu hohen Blutdruck. Von Hypotonie spricht man, wenn der systolische Wert, also der, der beim Messen des Blutdrucks zuerst angegebene wird, unter 110 mmHg liegt.

Ein normaler Blutdruck liegt etwa bei 120/80 mmHg. Es gibt verschiedene Ursachen, warum jemand unter einem niedrigen Blutdruck leidet. Das Verhältnis von Gefäßvolumen und der Menge des im Körper zirkulierenden Blutes steht in einem Missverhältnis. Das kann verschiedene Gründe haben. Entweder ist der Gefäßwiderstand oder das Blutvolumen zu klein, der Blutstrom zum Herzen zu gering oder das Herz pumpt nicht ausreichend Blut.

Hypotonie Symptome

Die Symptome eines zu niedrigen Blutdrucks decken sich zum Teil mit denen einer Hypertonie. Betroffene leiden unter:

Kopfschmerzen
kalte Händen und Füße
Blässe
Schwindel
Ohnmachtsneigung
Herzrasen

Vor allem die Neigung zu Ohnmachten macht vielen Betroffenen zu schaffen. Durch den sehr niedrigen Blutdruck wird das Gehirn nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Damit verbunden ist natürlich eine erhöhte Verletzungsgefahr.

Folgeschäden sind gering

Im Gegensatz zu einem zu hohen Blutdruck ist ein niedriger Blutdruck zwar ebenso unangenehm, doch sind die Folgeschäden für Herz und Kreislauf wesentlich geringer. In den meisten Fällen liegt keine Krankheit vor, betroffen sind in den häufig sehr schlanke Menschen und weibliche Teenager. Bei letzteren lässt die Hypotonie mit zunehmendem Alter oft von ganz alleine nach.

Ärztliche Untersuchung notwendig

Auch wenn einer Hypotonie nicht oft eine Krankheit zugrunde liegt, ist es dennoch notwendig, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, um andere Ursachen auszuschließen. Ist ein zu geringes Blutvolumen beispielsweise der Auslöser, können Blutverlust oder eine Nebennierenrindeninsuffizienz ursächlich für einen sehr niedrigen Blutdruck sein.

Bestimmte Medikamente, Krampfadern oder eine Lungenembolie können den Blutstrom zum Herzen behindern und daher einen niedrigen Blutdruck nach sich ziehen. Ist das Herz selbst in seiner Leistung eingeschränkt, zum Beispiel bei einer Aortenstenose, einem Perikarderguss oder einer Herzinsuffizienz kann das ebenfalls Ursache für eine Hypotonie sein.

Selbsthilfe bei niedrigem Blutdruck

Können ernstzunehmende Krankheiten als Ursache für eine Hypotonie ausgeschlossen werden, bleibt nicht viel übrig als sich damit zu arrangieren. Doch es gibt einiges, was man tun kann, um den Blutdruck dauerhaft so weit zu erhöhen, dass sich die Symptome weitestgehend verringern. Relativ einfach lässt sich dauerhaft etwas über die Ernährung machen. Dazu gehören zum einen eine relativ hohe Trinkmenge, vor allem stilles Wasser ist dafür geeignet. Das erhöht das Blutvolumen. Hypotoniker dürfen außerdem im Gegensatz zum Hypertoniker beim Salz etwas großzügiger sein. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich durch Salz die Muskelzellen zusammenziehen. Das erhöht den Druck auf die Gefäße, der Blutdruck steigt.

Auch Sport und Wechselduschen wirken sich positiv auf den Blutdruck aus und sind für Menschen mit zu niedrigem Blutdruck ebenso zu empfehlen wie für Menschen mit einem zu hohen Blutdruck.

 

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