Dienstag, 19 August 2014 00:00

Fahrradwerkstatt - Sicherheit am Fahrrad

Erst kürzlich wurden in Berlin Prenzlauer Berg Polizeikontrollen bei Fahrradfahrer durchgeführt, welche belegten, dass eine Vielzahl an Fahrrädern über keine ausreichende Beleuchtung verfügen.  Zum einen waren es Versäumnisse, wie etwa das Ersetzen verlorener Reflektoren

für die Räder. Auffallend war jedoch, dass viele Versäumnisse auch auf die Unwissenheit der Besitzer zurückzuführen sind. Daher sollte man sich auf alle Fälle regelmässig selber sein Rad überprüfen und sich gegebenenfalls beraten lassen. Eine gute Fahrradwerkstatt macht außerdem, fachlich kompetent jedes Fahrrad wieder fit für den Straßenverkehr. Aufgeklärt wird man unter Anderem darüber, dass etwa seit Jahren ein Standlicht auf der Rückseite jedes Fahrrads Pflicht ist. Oft werden in Fahrradläden ungeeignete Beleuchtung verkauft. Aufsteckbare Leuchten, wie sie heute fast jeder Fahrradladen führt, sind beispielsweise nur für Räder unter einer gewissen Gewichtsklasse zugelassen, worüber kaum ein Fahrradladen von sich aus informiert. Daher sollte man als Kunde auch nicht davor zurück schrecken aktiv eine Beratung einzufordern.

Zwar drückt die Polizei bei Beleuchtung, welche eigentlich nicht zugelassen ist in der Regel ein Auge zu, es schadet jedoch der Sicherheit, wenn die Batterie zuneige geht und dies wird dann nicht mehr toleriert. Wer den "schwergängigen" Dynamo scheut, der findet die Lösung im Narbendynamo, welcher ohne Kraftanstrengung betrieben werden kann. Auch hier kann eine zuverlässige Fahrradwerkstatt beim Umrüsten des Fahrrads zum geeigneten Preis behilflich sein.

In Deutschland werden jährlich über 300.000 Fahrräder geklaut. Aus diesem Grund geht man auch davon aus, dass teilweise professionelle Banden unterwegs sind, die sich auf das Stehlen und Handeln von Fahrrädern spezialisiert haben.

Leider wird es noch dazu, den Dieben viel zu einfach gemacht! Denn das Entwenden eines Fahrrads stellt in den meisten Fällen kein großes Problem dar. Eigentlich ist es nur eine Frage der Zeit. Oftmals können die Diebe das Rad schon nach wenigen Sekunden entwenden, auch wenn das Rad mit einem Schloss abgesperrt ist. Bei billigeren Schlössern ist dies häufig schon mit einem Seitenschneider möglich.

Um sich gegen den dreisten Diebstahl zu schützen sollte man einen kompetenten Fahrradladen bzw. eine Fahrradwerkstatt besuchen. Dort werden die Kunden in der Regel gut beraten, insbesondere auch wenn es um das Anschaffen eines sicheren Schlosses geht. Aufzubrechen ist eigentlich jedes Schloss. Es ist nur eine Frage des geeigneten Werkzeigs. Doch je sicherer das Schloss, desto unwahrscheinlicher das Entwenden. Wenn Diebe nämlich längere Zeit brauchen, um ein Schloss zu brechen, umso wahrschinlicher ist es, dass sie es gar nicht erst versuchen.

Wer sich gegen den Diebstahl schützen will könnte eine spezielle Versicherung abschließen. Dabei sollte man aber beachten, dass diese sich meistens nur für teure Fahrräder lohnen. Was viele übrigens nicht wissen: In häufigen Fällen übernimmt die Hausratsversicherung die Kosten bei einem Fahrraddiebstahl.  http://www.online-artikel.de/

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