Mittwoch, 12 Juni 2013 19:31

Thailand Rundreise - LebensWert erkundet den Isaan

Wie jedes Jahr prüft und erkundet LebensWert Thailand bekannte und neue Ziele in Thailand. Dieses Jahr ging es im März in den Nordosten von Thailand. Auf ihrer eine Woche dauernden Rundreise durch den Isaan
ging es von Bangkok aus durch die Provinzen Phatum Thani, Saraburi, Nakhon Ratchasima, Chayaphum und Khon Kaen.

Der Isaan umfasst ein Gebiet von 160.000 Quadratkilometern, wovon der größte Teil landwirtschaftlich genutzt wird. Touristisch ist das Gebiet wenig erschlossen, weswegen wir uns ein eigenes Bild davon machen wollten, welche Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte Reisende erwartet.

In Saraburi, das noch zu Zentralthailand gehört, haben wir uns das Granmonte Weingut angesehen. Zur Überraschung vieler Europäer hat sich Thailand in den letzten Jahren zum Produzenten von durchaus qualitativ hochwertigen Weinen entwickelt. Auf Wettbewerben wie u.a. der Syrah du Monde, Frankreichs wichtigsten Weinwettbewerb, können sich thailändische Weine mittlerweile behaupten und Medaillen gewinnen. Da wir in anderen Regionen Thailands wie u.a. in Hua Hin sehr gute Erfahrungen gemacht haben, wollten wir uns unbedingt auch dieses Weingut ansehen. Doch leider hat uns dieser Besuch nicht überzeugen können.

Am nächsten Tag ging es daher direkt nach Chayaphum. Die Fahrt vorbei an Reisfeldern und Äckern, auf denen sehr häufig auch Kartoffeln angebaut werden. Etwa auf halber Strecke sind wir in einem kleinen Städtchen zufällig an einer Parade vorbeigekommen, die von drei Elefanten angeführt wurde und denen ein buntes Treiben an fröhlichen und tanzenden Menschen folgte. Angefeuert wurde sie durch drei Lifebands auf Lastwagen, so dass uns das gesamte Szenario an die Love-Parade in Miniaturausgabe erinnerte.

Am frühen Nachmittag haben wir den Tatton National Park erreicht, wo wir am Tatton Wasserfall eine Rast eingelegt haben. Der Wasserfall bildet eine schöne Kulisse und oberhalb des Falls viele Gelegenheiten für ein kühles Bad. Und da wir mittlerweile Hunger bekommen hatten, nutzten wir die Gelegenheit für unser erstes typisches Isaan-Gericht, ein Barbecue mit landesspezifischer Soße.

Anschließend haben wir in der Nähe den Phu Kaemkha National Park aufgesucht und sind zum Mo Hin Khao, dem Stonehenge Thailands gefahren. Im Unterschied zu dem echten Stonehenge sind die Felsformationen allerdings natürlich entstanden und Druiden gab es hier auch noch nicht.

Der Norden Chayaphum`s zieht seine Gäste mit seiner entspannten Atmosphäre in den Bann und nach der ersten Nacht können wir uns gut vorstellen, die nächsten Tage gemütlich in der Hängematte an einem kleinen See zu verbringen. Stattdessen treffen wir uns mit John und Mike, mit denen wir die kommenden zwei Tage interessante Touren in die nähere Umgebung unternehmen. So haben wir uns neben viel Natur insbesondere einen kleinen und in Thailand wahrscheinlich einmaligen Tempel angesehen, den 400 Jahre alten Wat Phra That Nong Sam Mun. Seitdem wissen wir nun, dass es auch im Buddhismus eine Hölle gibt, in der Verfehlungen während des Lebens bestraft werden.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Wildtieraufzucht Phu Khieo Wildlife Sanctuary, der Höhlentempel Wat Tham Phraya Chang Puak mit seinen sehr schönen Deckenmalereien und Nam Put Thap Lao, eine natürliche Quelle, an der sich früher einmal laotische Soldaten mit Essen und Wasser versorgt haben. Heute dient sie in der heißen Jahreszeit als willkommene Möglichkeit zum Baden.

Für Reisende, die einen gemächlichen Urlaub abseits der Touristenströme in gemütlichen Unterkünften mit Familienanschluss verbringen möchten und einfaches aber leckeres Essen zu schätzen wissen, können wir Chayaphum guten Gewissens empfehlen. Hier kann man die Tage langsam an sich vorüberziehen lassen und hin und wieder einen Ausflug in die nähere Umgebung oder Richtung Norden bis an den Mekong unternehmen. http://www.online-artikel.de

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