Donnerstag, 04 April 2013 17:26

Mönchspfeffer in der Geschichte

Mönchspfeffer wird schon seit langem in der Geschichte eingesetzt. Bereits im Altertum hat man die Heilpflanze eingesetzt. In der Antike von Nonnen geschätzt  Aufgrund ihres aromatischen aber scharfen Geschmacks nahmen im Altertum oft Nonnen und Mönche


Früchte des Mönchspfeffers zu sich, um ihren Sexualtrieb zu unterdrücken und so das Zölibat leichter ertragen zu können.

Diese Wirkung des Mönchspfeffers ist auch heute noch bekannt, allerdings tritt sie hauptsächlich auf, wenn die Dosis überdosiert wird. Zu damaligen Zeiten wurde mit der Heilpflanze scharf gewürzt oder ein scharf schmeckendes Wasser hergestellt, so dass der Sexualtrieb gelindert wurde.
Symbol für Keuschheit

Keuschheit war auch in der Antike ein wichtiges Attribut, welches mit der Hilfe von Mönchspfeffer unterstützt wurde. Frauen, die auf Sex verzichteten und enthaltsam waren, schmückten sich zu Ehren der Göttin der Fruchtbarkeit auf bestimmten Festen mit Bestandteilen des Mönchspfeffer-Strauches.

Das Feuer auf diesen Festen wurde häufig ebenfalls mit Ästen und Zweigen des Mönchspfeffer-Strauches gemacht, um so Reinheit und Keuschheit zu symbolisieren.

Damit bei einer Hochzeit gezeigt wird, dass das Brautpaar keusch lebt, wurden aus den Zweigen hübsche Kopfbedeckungen geflochten und vom Brautpaar getragen.
Behandlung von Geschlechtskrankheiten

In der Antike hatte Mönchspfeffer aber nicht nur symbolisch einen hohen Wert sondern auch in der Medizin. Besonders die Geschlechtsorgane wurden bei Beschwerden mit Mönchspfeffer behandelt. Beschwerden der Gebärmutter bei Frauen, Ausfluss beim Mann, Entzündungen sowie einer verminderter oder gesteigerter Sexualtrieb waren Indikationen für die Einnahme beziehungsweise Anwendung von Mönchspfeffer.

Mehr: http://artikelwiese.de/2013/01/18/moenchspfeffer-in-der-geschichte/

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