Donnerstag, 04 April 2013 19:05

Warum denn keine Ganzjahresreifen?

Weshalb aber Sommerreifen anstatt Ganzjahresreifen? Nun, ganz einfach: Sommerliche Wetterbedingungen und ihr Einfluß auf die Fahrbahn fordern ganz spezielle Reifeneigenschaften, was Profil und Gummimischung betrifft,

sind sie für Temperaturen von über 7°Grad gemacht.

Starke Autos brauchen starke Reifen

Gerade leistungsstarke Fahrzeuge brauchen einen leistungsstarken Pneu. Heckantrieb und Heckmotor des Porsche, verbunden mit Qualitätsreifen, da geht mit 350 PS dieses Sportwagens so richtig die Post ab, sehr zur Freude seines Besitzers! Aber auch Autofahrer, die nicht glücklicher Besitzer eines Porsche sind, können die Vorteile des Sommereifens für sich nutzen.

Umso mehr Gummi mit der Fahrbahn in Berührung kommt, desto besser sind Haftung und Traktion. So hat der Sommerreifen große und in aller Regel geschlossene Profilblöcke – ideal für trockene und auch nasse Fahrbahnen bei sommerlichen Temperaturen. Im Gegensatz zum Rennsport, wo die profillosen Slicks beste bei gleichzeitig hoher Beschleunigungsmöglichkeit bieten, allerdings nicht bei Nässe.
Die Angst bei jedem Autofahrer

Dem Thema Wasserglätte, der Horrorvorstellung aller Autofahrer kann durch entsprechende Quer- und Längsrillen im Profil des Sommerreifens entgegengewirkt werden. Der so konzipierte Reifen lässt das Wasser am Reifen abgleiten und erhöht damit die Fahrsicherheit. Man schwimmt nicht ohne Kontrolle auf dem Wasserfilm, sondern behält die Kontrolle über sein Auto.

Fast ebenso relevant wie Haftung und Fahrstabilität ist die Bremseigenschaft eines Reifens. In der heutigen Zeit kommen unsere Neufahrzeuge schon mit hervorragenden Markenreifen aus der Fabrik, sodass dem Sicherheitsbedürfnis des KFZ-Besitzers voll entsprochen wird.
Welcher Reifen passt denn?

Die Frage welcher Reifentyp der Geeignete für das eigene Fahrzeug ist oder auf welche Angaben besonders geachtet werden muss, stellen sich viele Autofahrer immer wieder aufs Neue. Beim Suchen nach passenden Sommerreifen helfen auch die EU-Vorschriften und Richtlinien.

Die Millimeterbreite des Reifens wird durch eine dreistellige Zahl dargestellt, ein zweiter Wert beschreibt das prozentuale Verhältnis der Flankenhöhe zur Reifenbreite (zum Beispiel 65 = 65 % von der Reifenbreite ergibt die Reifenhöhe). Last but not least wird der Felgendurchmesser in Zoll, die Traglast der Reifen sowie die Höchstgeschwindigkeit, für die der Reifen zugelassen ist, bestimmt.

Im Übrigen hilft ein Blick in die Fahrzeugpapiere. Denn auch hier findet man wertvolle Hinweise in Bezug auf zugelassene Reifengrößen.

Mehr: http://artikelwiese.de/2012/11/08/warum-denn-keine-ganzjahresreifen/

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