Montag, 08 Februar 2021 10:28

Frühling: So wird der Garten fit gemacht

Inspiration für deinen Garten Inspiration für deinen Garten

Es dauert nicht mehr lang, bis die Temperaturen wieder wärmer werden und die Natur langsam, aber sicher aus ihrem wohlverdienten Winterschlaf erwacht. Hobbygärtner können diesen Moment schon heute kaum erwarten.

 

Gartenbesitzer sollten dann gut vorbereitet sein, um ihren Garten und die Pflanzen- und Blumenpracht schon bald wieder in vollen Zügen genießen zu können. Inspiration für deinen Garten und wertvolle Tipps, wie der Garten auf die anstehende Gartensaison vorbereitet werden kann, zeigt der folgende Beitrag.

Die Bestandsaufnahme

Im ersten Schritt sollte eine Bestandsaufnahme des Zustands des Gartens erfolgen. Dabei ist zu beachten, dass nicht alle Pflanzen zwingend tot sein müssen, auch, wenn diese auf den ersten Blick so wirken.

Zum Beispiel rollt sich Bambus bei frostigen Temperaturen zusammen und kommt mit ein wenig Wasser schnell wieder zu Kräften. Auch kann im Zuge dessen bereits die Beseitigung von Schnecken und Unkraut in Angriff genommen werden. Dadurch ist es möglich, viel Arbeit in den nächsten Monaten einzusparen.

Das Umgraben

Die Beete sollten, falls diese Aufgabe nicht bereits im vergangenen Herbst bewältigt wurde, im Frühling umgegraben werden. Bei schweren Böden ist dies besonders wichtig, da diese einen hohen Gehalt an Ton und Lehm besitzen.

Nach dem Umgraben muss die Erde glatt geharkt und Unkraut und Steine aus ihr entfernt werden. Danach benötigt der Boden ein wenig Zeit zum Ruhen, bevor er mit neuen Pflanzen bestückt wird. So haben wichtige Mikroorganismen Zeit, wieder an die Oberfläche zu gelangen.

Die Aussaat

Wird im Frühling bereits die erste Aussaat vorgenommen, können sich Gartenbesitzer bereits in den nächsten Wochen und Monaten an leckeren Lebensmitteln und einer schönen Blumenpracht erfreuen.

Zu Beginn des März können die umgegrabenen Böden bereits mit ersten Gemüse-Saaten bestückt werden. Allerdings sollte stets auf den Mindestabstand geachtet und auf qualitativ hochwertige Blumenerde gesetzt werden. Im nächsten Schritt werden die Samen mit ein wenig Erde bedeckt, angedrückt und bewässert.

Direkt ins Freiland können auch robuste Pflanzen, wie Kornblumen, Ringelblumen oder Schleierkraut gepflanzt werden. Kapuzinerkresse und Sonnenblumen sind dagegen empfindlicher, sodass bei diesen eine Vorzucht auf der Fensterbank empfehlenswert ist.

Das Zurückschneiden

Weisen einige Stauden schon im Frühling eine erhebliche Größe auf, werden diese über das Jahr noch weiter wachsen. Um den umliegenden Pflanzen mehr Raum und Licht zu gewähren, sollten diese daher zurückgeschnitten werden. Dabei kann durchaus großzügig vorgegangen werden. Der Frühling bildet ebenfalls die ideale Zeit, um Rosen und mehrjährige Kräuter, wie Rosmarin oder Lavendel zurückzuschneiden. Wichtig ist dabei allerdings, dass der Boden zu diesem Zeitpunkt trocken ist.

Im Winter können bereits die Laubhölzer zurückgeschnitten werden – bei Obstbäumen muss allerdings gewartet werden, bis der letzte Frost vorüber ist. Ansonsten können die offenen Stellen sich nicht ausreichend erholen. Auch sollten die Obstbäume, anders als die Stauden, nicht zu radikal gekürzt werden.

Die Gemüsesaat

Im Nutzgarten kann im Frühling der Boden mithilfe eines Grubbers aufgelockert und störendes Unkraut und Laub entfernt werden. Danach werden die Beete gedüngt und auf dem kalten Beetboden eine dunkle Folie ausgelegt. So wärmt sich die Erde für die Aussaat vor.

Sobald eine frostfreie Witterung herrscht, können dann Gemüsesorten, wie Spinat, Erbsen, Zwiebeln, Porree und Brokkoli eingesät werden.

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