Donnerstag, 17 Dezember 2020 16:53

So erkennt man echtes Gold

 Gold Schmuck Gold Schmuck

Für Menschen hat das Edelmetall Gold bereits seit Jahrtausenden einen äußerst hohen Wert. Es handelt sich schließlich um eine Ressource, die auf der Erde nur stark begrenzt vorhanden ist.

 

Handel wurde mit dem Edelmetall bereits zu Zeiten der Antike betrieben. Diejenigen, die echtes Gold ihr Eigen nennen konnten, konnten sich mehr als glücklich schätzen. Doch schon zu diesen Zeiten wurde Gold häufig gefälscht und mit diesen Fälschungen sogar Könige getäuscht. Daher mussten die Menschen im Laufe der Zeit Methoden entwickeln, mit denen sie prüfen konnten, ob es sich um echtes Gold handelt.

Welche Methoden sich eignen, um festzustellen, ob es sich um echten Gold Schmuck oder bloß günstige Imitate handelt, zeigt der folgende Artikel

Der Beißtest

Aus Italo-Western ist wohl fast jedem der berühmte Beißtest bekannt. Die alten Cowboys bissen dafür auf ein Goldnugget, um zu testen, ob dieses echt ist.

Gold zählt zu den weichen Metallen, sodass es bei ausreichendem Druck dazu kommen kann, dass sich Abdrücke und Verformungen auf der Oberfläche bilden. Allerdings braucht es einiges an Kraft für den Beißtest – es drohen so Verletzungen an Kiefer und Zähnen. Heute ist diese Methode daher kaum noch zu empfehlen.

Der Magnettest

Um Goldstücke auf ihre Echtheit hin zu überprüfen, stehen wesentlich einfachere Methoden zur Verfügung, als der Beißtest aus den Western, beispielsweise der Magnettest. Idealerweise wird für diesen ein starker Magnet genutzt – herkömmliche Kühlschrankmagneten reichen nicht aus.

Das Edelmetall Gold ist nicht magnetisch, weshalb es an den Magneten nicht haften bleiben sollte. Allerdings werden auch andere nicht-magnetische Metalle für die Erstellung von Goldimitaten genutzt. Daher ist durch den Magnettest nicht eindeutig zu klären, ob es sich tatsächlich um echtes Gold handelt.

Der Keramiktest

Eine andere Methode besteht darin, den Gegenstand aus Gold an einem unglasierten Keramikstück zu reiben. Auf diesem sollte echtes Gold einen gelblich gefärbten Streifen zurücklassen.

Empfehlenswert ist darüber hinaus aber auch eine optische Begutachtung des Stücks aus Gold. Dabei ist dann eventuell der Karat- oder Feingehaltstempel zu finden. Außerdem spricht für die Echtheit des Goldes, dass unter der Oberfläche kein Durchschimmern eines anderen Materials festzustellen ist.

Der Wassertest von Archimedes

Eine andere Art, um zu testen, ob es sich um echtes Gold handelt, stammt aus dem alten Griechenland. Der Wassertest geht dabei auf Archimedes zurück.

Gold weist grundsätzlich eine sehr hohe Dichte auf. Das Volumen des Goldes ist bei gleichem Gewicht so wesentlich geringer, als bei anderen Metallen. Archimedes gab den vermeidlichen Goldgegenstand und ein Stück pures Gold mit dem gleichen Gewicht in ein Gefäß mit Wasser. Dabei stellte sich heraus, dass das Stück aus purem Gold wesentlich schneller auf den Boden sank. Dadurch konnte Archimedes beweisen, dass das Stück, welches er untersuchen sollte, nicht ausschließlich aus purem Gold gefertigt war.

Um diesen Test zuhause durchzuführen, muss er natürlich ein wenig abgewandelt werden. Das Goldstück muss dafür im ersten Schritt gewogen werden. Dieses wird dann in einen Behälter mit Wasser gegeben und notiert, um wie viel Millimeter der Wasserstand ansteigt. Mithilfe einiger physikalischer Formeln kann dann errechnet werden, ob es sich um pures Gold oder eine Legierung mit anderen Metallen handelt.

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