Dienstag, 16 April 2013 20:58

Der Charme von Elbflorenz - Made with Swarovski

Was gibt es Schöneres, als im Auto zu sitzen und die ersten Urlaubsmeter zurückzulegen. Wer noch mit dem Auto in den Urlaub fährt und nicht mit dem Flugzeug fliegt, wird mir da Recht geben. Das Warten hat ein Ende, die große Fahrt kann beginnen.

Spaß und Abenteuer säumen die Strecke und alle Insassen haben Vorfreude im Herzen.

Das diese Freude auch ganz schnell ins Gegenteil umschlagen kann, müssen jährlich tausende von Familien am eigenen Leib erfahren. Zum Beispiel dann, wenn sie bei 35 Grad Außentemperatur im Stau stehen und wissen, dass es bis nach Griechenland noch ein verdammt langer Weg ist. Die Kinder fangen an zu nörgeln, weil sich die Batterien ihrer Nintendos in der Hitze aufgelöst haben, die kalten Getränke sind leer, dafür die Blasen um so voller, und alle warten auf die nächste Raststätte, die nur zu Fuß näher kommen würde. Herzlich willkommen auf Deutschlands Straßen während der Ferienzeit.

Meine Lösung für dieses Problem sieht folgender Maßen aus. Wer sich von diesem selbst auferlegten Zeitdruck befreit, überpünktlich am Ferienparadies ankommen zu wollen, um jede Urlaubssekunde am Strand zu verbringen, der hat nicht nur mehr Ruhe beim Autofahren, sondern lernt auch Land und Leute kennen. Der Weg muss nicht zwangsläufig wie ein endloser grüner Landschaftsfaden aussehen, der verschwommen am Autofenster vorbeizieht. Abseits der verstopften Autobahnen und Schnellstraßen warten Städte, Dörfer, Schlösser und Burgen auf Besucher.

Ich für meinen Teil habe jeder Hektik beim Autofahren entsagt und schleiche mit durchschnittlich achtzig Stundenkilometer über die Landstraßen und fahre sehenden Auges von Ort zu Ort. Ich habe natürlich auch den Vorteil, dass ich durch das zurückgelegte Dach meines Golf Cabrios eine hervorragende Aussicht habe. Zudem werde ich von meiner Freundin Jacqueline chauffiert, die es sich nie nehmen lässt, selbst am Steuer zu sitzen.

Da wir auf dem Weg ins wunderschöne Wien sind, aber von Berlin aus keine siebenhundert Kilometer am Stück zurücklegen wollen, machen wir in Dresden den ersten Pitstop. Wer noch nie in Dresden war und achtlos dran vorbeifährt, ist ein Kulturbanause ersten Ranges. Dresden ist nicht nur schön, es verzaubert seine Gäste geradezu. In Deutschland, Europa und der Welt haben Sehenswürdigkeiten, wie die Frauenkirche, das Residenzschloss, der Zwinger, die Semperoper, die Elbschlösser oder die Hellerauer Gartenstadt einen klangvollen Namen. Da Dresdens Sehenswürdigkeiten bei mir nur dem Namen nach bekannt sind, macht es sich wieder einmal bewährt, in Jacqueline eine Geschichtslehrerin an Bord zu wissen, die jeden Fremdenführer Dresdens von jetzt auf gleich arbeitslos machen würde. So erfahre ich zum Beispiel, dass Dresden – aufgrund seiner Zerstörung im zweiten Weltkrieg – architektonisch eine Mischung als Tradition und Moderne ist. Außerdem weiß ich nun, dass Dresdens barocke Innenstadt, ein Relikt aus vergangenen Zeiten ist, als die Stadt noch Residenz der sächsischen Kurfürsten und Könige war.

Wie ich es mir vorgenommen habe, werden alle Stops verewigt. Bei mir wird aber kein Tagebuch geführt. Stattdessen veredle ich die Innenansicht meines alten Golf Cabrios mit Strasssteinen von Swarovski, die man unter anderem hier bekommt; www.gogoritas.com/10208_deu.html. Der erste Schriftzug lautet: Dresden, Flusslandschaft der Elbe, Charme von Elbflorenz.

Der nächste Halt ist Glashütte, das Zentrum der deutschen Uhrenindustrie. Wer sein Einfamilienhaus gegen eine Uhr eintauschen möchte, ist zum Beispiel bei A. Lange & Söhne richtig.

 

Mehr: http://www.online-artikel.de/article/der-charme-von-elbflorenz-made-with-swarovski-82523-1.html

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