Samstag, 14 September 2013 13:03

Grüne Hochzeit - heiraten nach ökologischen Gesichtspunkten

 

Grüne Hochzeit hat zwei Bedeutungen. In der Trendsprache ist damit Heiraten nach ökologischen Gesichtspunkten gemeint – in Amerika beispielsweise hat sich grün feiern vor allem bei Prominenten, die damit ihr Image pflegen wollen, schon durchgesetzt. Nach den deutschen Gebräuchen hingegen wird der Tag der Vermählung als „Grüne Hochzeit" bezeichnet, weil –

so die traditionelle Sichtweise – zwei Ehefrischlinge heiraten. Baumstarkes Einladen und Bedanken  Bei Save-the-date-Nachrichten, Einladungen und Dankschreiben ist der elektronische Weg zwar der umweltfreundlichste. Jedoch ist zu beachten, dass nicht jeder über einen Internetanschluss verfügt. Einladende, die den Postweg wählen, können bei der Produktbeschreibung von Papiermaterial auf den Zusatz Eco oder Recycling achten. Im Onlineshop ist ab Ende Februar eine Ökopapierserie erhältlich, die gekennzeichnet ist. „Papier sparen lässt sich aber in jedem Fall bei der Antwort", so die Geschäftsführerin Sylke Mann. „Einen Vordruck oder eine Postkarte für die Rückantwort beizulegen, ist heute nicht mehr üblich. Mit der Bitte um eine Antwort per E-Mail oder Telefon zeigt man Umweltbewusstsein. Wer auf ein klassisches Dankschreiben nicht verzichten möchte, braucht zumindest kein Fotopapier zu verwenden, denn das Brautpaarmotiv lässt sich auf die Karte drucken. Unser individueller Druckservice kann auch solche Layouts in erstklassiger Qualität vervielfältigen. Mit der neu eingestellten Serienbrieffunktion können darüber hinaus Umschläge mit Adressaufdruck bestellt werden, so fallen Etiketten oder die mühevolle Beschriftung per Hand weg." Sinnvoll ist es auch, eine Webseite für die Hochzeitsfotos anzulegen. So kann sich jeder die gewünschten Bilder herunterladen und entwickeln lassen. Paare mit aufwändigen Hochzeiten und vielen auswärtigen Gästen legen oft von vornherein eine eigene Homepage an, um aktuelle Programminformationen online abrufbar zu machen und auf Übernachtungsmöglichkeiten zu verlinken. Und für das Brautpaar selbst: Hochzeitsalben gibt es mittlerweile in extravaganten Ausführungen mit einem überwiegenden Anteil an umweltfreundlichen Materialien.

Nachhaltig schenken
Ökologisch sinnvolle Aspekte hat auch ein Online-Hochzeitstisch, wie er auf dem Portal angelegt werden kann. So lässt sich verhindern, dass etwas doppelt geschenkt wird, und die Frischvermählten bekommen nur das, was ihnen gefällt und was sie benötigen.

Großgrünherzig sind Brautpaare, die auf ihrer Hochzeit für ein Umweltprojekt Geld sammeln. Darüber hinaus: Garden-Sprinkles-Glücksklee in kleinen Döschen oder Süßigkeiten wie Hochzeitsmandeln sind Give-aways, die der Umwelt nicht schaden und den Gästen ein Stück Erinnerung und Freude mit nach Hause geben.

Feste in Grün
Als Standesamt und als Festlocation sollten Räumlichkeiten gewählt werden, die in der Region liegen, in der die meisten Gäste wohnen. Lässt sich das nicht umsetzen, dann in der Einladung bitten, dass Fahrgemeinschaften gebildet werden. Wer spendabel ist, organisiert Bustransfers.

Wenn es um die Wahl des Veranstaltungsorts geht, muss auch entschieden werden, wie grün er sein soll. Es gibt Hotels, die einer Hotelkooperation mit ökologischen Philosophien und festen Richtlinien angehören, einige, die ohne Reglement act green umsetzen, und solche in grüner Lage. Orte finden sich bei weddix.de unter dem Menüpunkt Locations und Regional. In einigen der Häuser lässt es sich auch gut flittern – Urlaub in der Heimat spart Benzin und Kerosin.

Bei den Speisen, sei es vom Caterer oder im Restaurant, sollte auf Bio-Fleisch und saisonelle Bio-Produkte, die aus der Region kommen, geachtet werden. Von deutschen Winzern gibt es eine Reihe hervorragender Produkte aus biologischem Anbau. Das Gleiche gilt für Säfte von heimischen Anbietern.

Was die Dekoration angeht: Je mehr Naturmaterialien verwendet werden, umso besser. In der Hochzeitssaison 2010 liegen insbesondere Produkte aus Weide und Rattan im Trend, zum Beispiel Rattanherzen, die individuell mit Rosenblüten oder Federn geschmückt werden.

Für die Menükarten gilt: Für vier Personen reicht eine. Ökologischer ist es, wenn das Restaurant das Menü auf Kreidetafeln schreibt oder der Oberkellner die Speisen ansagt. Wer es verspielt mag, kann die Speisenfolge auf essbare Lebkuchenmenükarten drucken lassen. Passend dazu lassen sich Lebkuchenherzen als Tischkarten mit Zuckerguss individuell beschriften.

Bei den Bräuchen rund um das Fest sollten die Ökofragen ebenfalls gestellt werden. Als Alternative zum Reis- und Blütenwerfen, was bei den meisten Standesämtern sowieso verboten ist, können die Gäste Seifenblasen steigen lassen. Zum Beispiel aus Röhrchen, die wie Hochzeitstorten aussehen.

Grün angezogen
Von ihren zahlreichen Messebesuchen berichtet Sylke Mann: „Für Bräute, die ganz auf Öko bedacht sind und trotzdem schick sein möchten, gibt es eine gute Nachricht: Brautmode-Designer haben den Trend der Grünen Hochzeit aufgegriffen und beispielsweise Modelle mit Bambussatinstoffen auf ökologischer Basis auf den Markt gebracht. Andere Hersteller verlagerten ihre Produktion von Fernost zurück nach Europa." Wer das Brautkleid seiner (Groß-)Mutter trägt, tut Natur und Umwelt natürlich den größten Gefallen. Aber auch wer schon beim Kauf über die spätere Verwendung des Brautkleides, zum Beispiel als Ballkleid, nachdenkt, zeigt sich umweltbewusst.

Alle Produkte und weitere Informationen können unter www.weddix.de abgerufen werden. Naturagent_CK13 online-artikel.de

 

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