Dienstag, 02 November 2021 14:51

Nachhaltiges Badezimmer: Das freut die Umwelt

Miswak Zahnbürste Miswak Zahnbürste pixabay

Grün und nachhaltig zu leben ist oft viel einfacher als gedacht. Sollte man etwas zum guten Klima beitragen und Ideen suchen, wie das gelingt, findet man im Folgenden Tipps und Tricks für ein nachhaltiges Badezimmer.

 

Von Abschminktuch bis Zahnbürste

Nachhaltigkeit heißt, schonend mit Ressourcen umzugehen, sodass kommende Generationen eine intakte Umwelt vorfinden. Die Wege, das zu tun, sind vielfältig – Upcycling, reparieren und ein bewusster Konsum sind in aller Munde. Doch, wie geht das im eigenen Bad?

Gerade dort tummeln sich Einweg-Produkte, Mikroplastik und exotische Inhaltsstoffe. Im Duschgel, Peeling, Rasierer und noch vielem mehr steckt häufig mehr drin, als wir vermuten. Zum Glück existieren bereits viele Alternativen, die man in seine Bad-Routine einbauen kann, um etwas für die Umwelt zu tun.

Es ist ganz einfach

Wichtig, wenn man sein Bad nachhaltiger gestalten möchte, ist nicht, sofort alles wegzuschmeißen und neu einzurichten. Die Ausdauer der kleinen Schritte ist hier entscheidend. Mit etwas Freude am Ausprobieren ist die Mischung perfekt.

Beim Durchgehen der Morgen- und Abendroutine fallen meist schnell die ersten Produkte ins Auge, die wenig umweltfreundlich sind. Eine Zahnbürste aus Plastik, die nach ein paar Wochen im Müll landet, genauso wie die Shampoo-Flasche, das Deo mit Aluminium-Anteil und viele mehr. Ein zentrales Thema beim nachhaltigen Badezimmer ist Verpackung – vor allem aus Plastik – und der Wunsch, Müll zu reduzieren. Zum Glück gibt es dafür ganz leichte Lösungen.

Nachhaltige Zahnpflege

Viele starten morgens gerne mit dem Zähneputzen – für ein frisches Gefühl im Mund. Die gängigen Plastikzahnbürsten und Zahnpasta in der Metalltube werden zwar nicht täglich ausgetauscht, aber nach einiger Zeit fliegen sie in den Müll und die Nachnutzung der Rohstoffe ist schwer. Das zur Herstellung von Plastik benötigte Erdöl ist noch dazu ein endlicher Rohstoff. Bambuszahnbürsten stellen hier eine simple Alternative dar. Der Bambusbaum wächst schnell nach und der Großteil der Bürste kann nach der Nutzung einfach in den Bio-Müll und wird dort ökologisch abgebaut. Leider sind die Borsten hier immer noch aus Plastik. Die Miswak Zahnbürste ist komplett kompostierbar. Die Zahnbürste ist der Zweig des Zahnbürstenbaums und wird bei der ersten Nutzung kurz gekaut, sodass er ausfasert und ganz natürlich Borsten entstehen. Der Clou: Der Baum enthält entzündungshemmende Wirkstoffe und so sind Wasser und Zahnpasta gar nicht mehr nötig. Wer hierauf nicht verzichten möchte, kann zu Zahnkreide oder Zahntabs greifen.

Nachhaltige Produkte für Haut und Haare

Ein schneller Sprung in die Dusche und fix noch die Haare waschen – der Griff zu Duschgel und Shampoo ist meist der zur Plastikflasche. Nicht nur die Verpackung ist hier problematisch. Häufig sind auch die Inhaltsstoffe nur schwer abbaubar. Es lohnt sich, auf festes Duschgel und Shampoo, nach Möglichkeit in Bio-Qualität, umzusteigen. Sowohl die enthaltenen Stoffe als auch die Hülle sind ein Pluspunkt für die Umwelt. Wer mag nutzt noch ein Sisalsäckchen, damit die Seife mehr schäumt – das schont auch den Geldbeutel.

Nachhaltige Gesichtspflege

Abends abschminken, etwas Peeling oder klärendes Gesichtswasser und schon landen Feuchttücher und Wattepads im Mülleimer. Das muss nicht sein. Waschbare und wiederverwendbare Abschminkpads aus Textil oder Luffa sind inzwischen sogar in Drogerien erhältlich. Peeling und Gesichtswasser lassen sich innerhalb kürzester Zeit mit Kaffeesatz, Honig und Apfelessig selbst herstellen.

So einfach lässt sich für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer sorgen.

 

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