Mittwoch, 10 Februar 2021 13:12

Das Verhalten bei einem Rattenbefall

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Vor allem Ratten finden den Weg in das häusliche Umfeld in erster Linie durch Schäden am Gebäude und die Gedankenlosigkeit der Menschen im Umgang mit Abfall. Dies ist wichtig, dass die Ratten vertrieben bzw. ein Einnisten dieser gar nicht erst ermöglicht wird.

Letzteres ist eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung des Befalls. Hierzu geben die Kammerjäger sehr gute Tipps gegen Ratten und nennen zudem Verhaltensregeln, welche bei einem Rattenbefall unbedingt beachtet werden müssen.

Ratten sind hochintelligente Tiere und Allesfresser. Die vermehren sich sehr schnell und sind nur sehr schwer zu bekämpfen, wenn diese sich erst einmal in einer größeren Zahl in einem Objekt niedergelassen haben.
Da die Ratten als Nager nachtaktive und scheue Tiere sind, ist es schwer, diese tagsüber im Haus oder im Garten auszumachen. Das Versteck, der Rattenbau, ist nicht einfach zu finden. Über den Rattenkot, welchen das Tier hinterlässt, kann ein Befall oft nachgewiesen werden.

Haben sich die Ratten im Garten entdeckt, sollten die Besitzer das Gesundheits- oder das Ordnungsamt hierüber informieren. Diese Behörde teilt dann mit, was der nächste Schritt sein muss. Eine generelle Meldepflicht für einen Rattenbefall besteht jedoch nicht.

Es kann versucht werden, die Nager zuerst mit Hausmitteln zu bekämpfen. Zum Beispiel ist dies mit Babybrei möglich, in welchem Gips gemischt wird. Frisst eine Ratte hiervon, liegt der Gips ihr schwer im Magen und das Tier verlässt das Haus oder den Garten.

Nahrungsmittel- und Speisereste sollten auf keinen Fall in die Toilette oder in den Ausguss entsorgt werden, weil diese den Nagern in der Kanalisation als wünschenswerte Nahrungsquelle dienen können.
Komposthaufen im Garten sind ebenfalls eine gute Nahrungsquelle für Ratten. So sollte zudem kein gekochtes Essen auf den Komposthaufen geworfen werden. Hier sollte auf Erdlöcher in direkter Nähe geachtet werden. Gleiches gilt für Mülleimer auf dem Hof im mit Lebensmittelverpackungen, welche nicht von Speiseresten sind.

Ratten schmeckt generell auch das Futter von Hunden, Katzen, Vögel oder Hamster. Große Gebinde des Tierfutters sollten deshalb stets verschlossen gelagert werden. Ratten freuen sich zudem über Vogelhäuschen, mit welchen sie gut durch den Winter kommen.

Müllsäcke sollten möglichst erst am Tage ihrer Abfuhr an den Straßenrand gelegt werden. Zudem sollten die Deckel von Biotonnen generell verschlossen gehalten werden, da ansonsten hier die Ratten eindringen können.

Hauskatzen sind das beste Mittel gegen die Ratten, da diese sich aufgrund des angeborenen Jagdinstinkts schnell auf Jagd Pirsch machen können.

Terpentin soll ebenfalls gegen Ratten helfen. Hierzu werden Lappen in die Terpentinlösung getränkt und in die Öffnungen von Rattenlöchern gedrückt. Cayennepfeffer, welches im Bereich der Wege gestreut wird, soll ebenso die Ratten vertreiben, da der angeborene Putzreflex der Nager dafür sorgt, dass der Pfeffer über ihr Fell aufgenommen werden kann. Ein Kalkanstrich in den Kellersäumen soll gegen Ratten helfen. Hierzu wird dem Kalk das Eisenvitriol hinzugefügt.

Minze, Kamille und Pfefferminz sind gute Hausmittel, die als Öl die Ratten vertreiben und helfen, dass die Tiere dem Haus fernbleiben. Dies wird zudem Chilischoten, Oleanderblättern und Gewürznelken nachgesagt.
Gebrauchtes Katzenstreu soll außerdem gegen Ratten helfen. Hierzu wird das Katzenstreu über einen durchlässigen Beutel, aus welchem die Gerüche entweichen können, in der Nähe der Wege und Löcher der Ratten platziert. Für Tipps rund um das Thema Schädlingsbekämpfung, sollten Sie einfach einmal die Webseite https://www.cmb-kammerjaeger.de/ besuchen. Dort gibt es viele hilfreiche Informationen.

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