Freitag, 19 Juli 2013 11:39

Lichtjongleur lässt Bilder und Texte im Dunkeln erscheinen

Der Lichtjongleur Christoph Rummel arbeitet in seiner Show mit verschiedenen LED-Requisiten. Neueste Technik ermöglicht es ihm Texte und Bilder während der Jonglage im Dunkeln sichtbar zu machen. Der Effekt entsteht durch einen, sich schnell drehenden Stab, ein Mikroprozessor
steuert die LEDs und das menschliche Auge nimmt das Muster wahr, solange sich der Stab in Bewegung befindet bzw. jongliert wird. Damit ist es möglich Firmenlogos und Grafiken im Dunkeln erscheinen zu lassen.

Aber nicht nur mit Stäben wird jongliert, auch Bälle und Keulen wirbelt der Kölner Jongleur durch die Luft. Alle Jonglierrequisiten sind computergesteuert und wechseln, exakt auf die Musik gesteuert, ihre Farbe. Durch die Kombination von LED-Technik und Jongliertechnik entstehen faszinierende Leuchteffekte.

Christoph Rummel gehört zu den Jongleuren, die die traditionelle Zirkuskunst hinter sich gelassen haben. Seine Showacts sind modern inszeniert, z.B. seine Showeinlage mit Stangen aus Aluminium: Als cooler Steelworker betritt er in Jeans und Muskelshirt die Bühne. Cool, lässig mit einem Augenzwinkern lässt er seine Alustangen durch die Luft fliegen und trinkt dabei genüsslich eine Dose Cola. In einer anderen Darbietung präsentiert er eine ungewöhnliche Assistentin, eine originelle Wurfmaschine, die ihm die Keulen zuwirft. Die Idee zu der Maschine hatte der Künstler bereits in jungen Jahren, die Umsetzung erfolgte dann in Zusammenarbeiten mit einem Requisitenbauer.

„Viele Leute stellen sich unter einem Jongleur, die Nummer eines klassischen Zirkusjongleurs vor und sind mit dieser Art der Präsentation nicht mehr zu begeistern", erklärt Christoph Rummel, „Hier möchte ich mit eigenen Ideen die Zuschauer in meinen Bann ziehen."

Der Jongleur arbeitet seit ca. 10 Jahren als Profi. Er ist auf internationalen Varieté- und Zirkusfestivals aufgetreten, z.B. in Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, und Russland. Er jongliert seit seiner Jugend und schnell war für ihn klar, das Hobby zum Beruf zu machen. Als Nachwuchskünstler hat er bereits Kleinkunstpreise gewonnen und ist bei Kleinkunstfestivals aufgetreten.Mittlerweile wird der Künstler auch bei Tagungen gebucht um den Mitarbeitern eines Unternehmens das Jonglieren beizubringen. Ein kurzer Workshop bringt nicht nur frischen Wind in die Köpf der Tagungsteilenehmer, sondern es lassen sich auch Analogien zwischen dem Jonglieren-Lernen und der Berufswelt aufzeigen. In einem individuellen Jongliervortrag stellt der Jongleur dann auch das Thema der Tagung aus seinem Blickwinkel artistisch dar. http://www.online-artikel.de

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