Montag, 07 Februar 2022 17:27

Fensterfolie: So bringt man sie blasenfrei an

Fensterfolie bundesweit Fensterfolie bundesweit pixabay

Werden die Fenster mit hochwertiger Fensterfolie ausgestattet, ergeben sich dadurch zahlreiche Vorteile, beispielsweise in dem Bereich des Sichtschutzes und der Energieeffizienz.

 

Das Internet macht es dabei heutzutage möglich, viele unterschiedliche Arten der Fensterfolie bundesweit mit nur wenigen Klicks zu bestellen. Trifft die Bestellung dann jedoch ein, stellen sich viele Verbraucher die Frage, wie sie die Fensterfolie eigentlich fachgerecht und damit vor allem blasenfrei an ihren Fenstern und Glasflächen anbringen können – der folgende Artikel liefert eine praktische Anleitung inklusive wertvoller Tipps.

Reinigung und Folienzuschnitt

Im ersten Schritt ist die Glasfläche, auf welcher die Folie angebracht werden soll, sorgfältig zu reinigen. Das bedeutet in der Praxis, dass ein Glashobel genutzt wird, um die nasse Glasscheibe abzuhobeln. Vergleichen lässt sich dieses Werkzeug mit einem Schaber für Ceranfelder. So lässt sich auch Schmutz, der mit dem bloßen Auge kaum sichtbar ist, entfernen, ohne, dass dabei Kratzer im Glas riskiert werden.

Oft kann die Fensterfolie bereits maßgeschneidert bestellt werden. So besteht kein Risiko, sich zu verschneiden oder auf dem Rahmen oder dem Glas Kratzer zu verursachen. Wenn vorsichtig vorgegangen wird, ist es jedoch natürlich auch möglich, den Folienzuschnitt in Eigenregie mit einem geeigneten Cuttermesser vorzunehmen.

Wichtig: Schwimmende Folie

Besonders wichtig ist, dass genug Flüssigkeit bei der Verklebung genutzt wird. Hier gilt das Motto: „Mehr ist mehr“, denn nur so wird gewährleistet, dass die Folie auf dem Glas schwimmt. Verwendet wird dabei eine Mischung aus seifenähnlichem Konzentrat und Leitungswasser. So kann die Fensterfolie ganz einfach in die gewünschte Position geschoben werden.

Sowohl die Klebeseite der Folie als auch die Glasfläche werden dabei mit dem Flüssigkeitsgemisch eingesprüht. Die Flüssigkeit und die Bearbeitung mit einem Folienrakel sorgen dafür, dass sich bei der Anbringung keine Blasen bilden. Ein trockenes Verkleben der Folie ist somit nicht ratsam.

Vermeidung von Staubpartikeln und Durchzug

Für eine erfolgreiche Anbringung der Fensterfolie ist außerdem die absolute Staubfreiheit von großer Bedeutung. Kurz vor dem Verkleben der Folie ist es daher kaum empfehlenswert, zu fegen, Staub zu wischen oder zu staubsaugen.

Selbstklebende Glasfolien sind sehr dünn und leicht, wodurch Durchzug die Verklebung maßgeblich erschweren kann – besonders, wenn die Folie von außen angebracht wird. Somit sollten windstille Tage für die Anbringung der Fensterfolie gewählt werden.

In den Wintermonaten kann außerdem Nachtfrost zu einem Problem werden, denn dann ist es möglich, dass sich zwischen Folie und Glas Eiskristalle bilden, die bleibende Abdrücke hinterlassen und die Optik der Folie maßgeblich beeinträchtigen.

Keine Teilflächen folieren

Wird stark getönte beziehungsweise sehr dunkle Fensterfolie verwendet, ist von der Beklebung von Teilflächen grundsätzlich abzusehen. Hitze wird durch die dunklen Bereiche nämlich überdurchschnittlich stark absorbiert, sodass starke Spannungen im Glas zwischen den unbeklebten und den beklebten Flächen entstehen.

Die Konsequenz daraus kann in einem Glasbruch bestehen, besonders, wenn dunkle Sonnenschutzfolien eingesetzt werden. Bei diesen sollte aus diesem Grund stets eine ganzflächige Anbringung vorgenommen werden.

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