Mittwoch, 24 Februar 2021 09:46

Was man über Ratten wissen sollte

Schädlingsbekämpfung Lang bekämpft Ratten Schädlingsbekämpfung Lang bekämpft Ratten

In Deutschland werden jedes Jahr circa 870 Tonnen Giftköder ausgelegt, um Mäuse und Ratten zu bekämpfen.

 

Doch warum gehen die Menschen eigentlich so rigoros gegen die Tiere vor, die naturgemäß die Menschen ohnehin meiden? Der Grund dafür ist, dass Ratten als Schädlinge angesehen werden. Die Schädlingsbekämpfung Lang bekämpft Ratten so beispielsweise professionell, um die Menschen von den unangenehmen Nagern zu befreien. Wissenswerte Informationen über die kleinen Tiere liefert der folgende Beitrag.

Das zeichnet Ratten aus

Grundsätzlich handelt es sich bei Ratten um nachtaktive, sehr schlaue und äußerst scheue Tiere. Da sie überaus sozial sind, leben sie gemeinsam mit vielen Artgenossen. In Deutschland gibt es mehrere Millionen der Tiere, allerdings besteht laut Experten kein Risiko, dass das Land mit einer Rattenplage konfrontiert wird.

Wie andere Wildtiere auch, können durch die Ratten Krankheiten übertragen werden. Allerdings kommt es dazu in Deutschland nur äußerst selten. Sogar die Pest wurde, anders als viele Menschen glauben, nicht von den Ratten selbst verbreitet, sondern durch den Rattenfloh.

Der schlechte Ruf der Ratten

Nach Europa sind die ersten Hausratten bereits im Mittelalter gekommen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Abfall, allerdings auch von Getreide, welches für die Menschen damals von großer Wichtigkeit war. Der schlechte Ruf der Ratten manifestierte sich so: Schließlich lebten sie auf Kosten der Menschen.

Auch mit der Pest werden die Ratten untrennbar in Verbindung gebracht. Allerdings wurde die Krankheit von dem Rattenfloh, den sie in ihrem Fell tragen, verbreitet. Heute gilt die Pest jedoch nahezu als ausgestorben.

Dennoch können Ratten bis zu 120 unterschiedliche Krankheiten übertragen – damit bilden sie allerdings unter den Wildtieren keinen Einzelfall. So werden durch sie nur die Krankheiten verbreitet, die in der jeweiligen Region ohnehin auftreten. In sehr seltenen Fällen kann dies in Europa beispielsweise die Leptospirose sein. Diese Infektionskrankheit wird durch Bakterien ausgelöst. Pro Jahr erkranken in Deutschland jedoch lediglich 100 Menschen an dieser Krankheit.

Der schlechte Ruf der Ratten lässt sich darüber hinaus darauf zurückführen, dass sie sich sehr stark vermehren. Theoretisch kann eine weibliche Ratte circa 2.000 Kinder pro Jahr bekommen.

Rattengift – Einsatz nur durch den Fachmann

Die Ratten gelten also als Krankheitsüberträger, dreckig und gefräßig. Daher möchten sich viele Menschen von ihren ungeliebten Mitbewohnern befreien. Dazu wird in der Regel Rattengift genutzt. Von diesem geht allerdings auch eine Gefahr für Haustiere, Menschen und weitere Wildtiere aus, wie zum Beispiel Mäusebussarde oder Schleiereulen. Die Zulassung von neuen Rattengiften geht daher heutzutage nur noch mit sehr strengen Auflagen einher. Gekauft werden können diese nur von Fachbetrieben.

Da es sich bei Ratten um Rudeltiere handelt, werden andere Ratten abgeschreckt, wenn einer ihrer Artgenossen einen Giftköder frisst und stirbt. Der Köder wird von den übrigen Ratten dann nicht mehr gefressen. Daher ist es nötig, dass das Rattengift heutzutage anders wirkt, als in der Vergangenheit. Der Tod tritt erst zeitverzögert ein, damit auch die anderen Ratten das Gift noch fressen.

Rattenabwehr ohne Gift

Gift gegen die Ratten einzusetzen, sollte stets der letzte Ausweg sein. Besser ist es, gegen die Nager vorzubeugen. So sollte beispielsweise im Ausguss oder der Toilette grundsätzlich keine Nahrung heruntergespült werden.

Biotonne, Müllsäcke und Mülltonnenn sind stets fest zu verschließen und nach Möglichkeit erst kurz vor ihrer Abholung nach draußen zu stellen. Auch durch Tierfutter werden die Ratten angezogen – dieses sollte daher ebenfalls nicht im Freien platziert werden.

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