Donnerstag, 20 Juni 2013 14:59

Auf der Rennstrecke Fahrsicherheit steigern

In gefährlichen Situationen müssen Autofahrer blitzschnell richtig reagieren. Doch extreme Fahrmanöver können selbst Routiniers überfordern, und dann knallt's.Bei speziellen Fahrertrainings auf modernen Rennstrecken lernen
Kunden der Reifenhandels-Kooperation RTC, ihre Wagen selbst in brenzligen Situationen zu beherrschen - und gute Reifen zu schätzen.

Rennsportfeeling, Fahrsicherheit und Reifenqualität bilden die drei Schwerpunkte eines speziellen Fahrertrainings, das die Reifenhandels-Kooperation RTC Reifen-team GmbH & Co. KG, Ludwigsfelde, für ihre Privat- und Firmenkunden entwickelt hat. Das Konzept stellte Geschäftsführer Andreas Nötzel auf dem Eurospeedway Lausitzring vor: „Während der RTC-Fahrertrainings lernen die Teilnehmer auf modernen Rennstrecken, ihre Fahrsicherheit und Fahrzeugbeherrschung bei Geschwindigkeiten bis zu 200 km/h zu erhöhen." Als Veranstaltungsorte der ganztätigen RTC-Fahrertrainings dienen der Eurospeedway Lausitzring, der Hockenheimring, der Spreewaldring sowie das Driving Center Groß Dölln.

Auf diesen Strecken erfahren die Teilnehmer im eigenen Pkw oder in gestellten Fahrzeugen, z.B. dem Sportwagen KTM X-Bow, wie das Fahrzeug bei hohen Geschwindigkeiten in Kurven, bei Gefahrenbremsungen oder beim Ausweichen reagiert. „Dabei werden sie von versierten Trainern geführt und erleben, wie sie Grenzsituationen erkennen, möglichst vermeiden oder im Ernstfall bewältigen", erläutert Andreas Nötzel. Vor und zwischen den praktischen Übungen vermitteln Top-Instruktoren hilfreiches theoretisches Wissen, nicht zuletzt über Reifen. „Durch diesen Mix trägt das RTC-Fahrertraining dazu bei, dass die Teilnehmer den täglichen Straßenverkehr sicher und souverän meistern können", ist Andreas Nötzel überzeugt. Zum krönenden Abschluss eines RTC-Fahrertrainings drehen die Teilnehmer als Co-Piloten erfahrener Rennprofis einige Highspeed-Runden in Supersportwagen wie dem McLaren MP4-12.

Für Uwe Rühle, Inhaber RTC Reifen Rühle, Dresden, und Vorsitzender des Beirats der Kooperation, steht fest: „Wer ein RTC-Fahrertraining absolviert, weiß anschließend, was Qualitätsreifen zu leisten imstande sind. Indem wir die Leistungsunterschiede verschiedener Reifenqualitäten für unsere Kunden erlebbar machen, sorgen wir dafür, dass bei der nächsten Kaufentscheidung die Performance das mit Abstand wichtigste Auswahlkriterium sein wird."

Unterstützt wird das RTC-Fahrertraining von renommierten Unternehmen wie Pirelli und Kaguma. Der exklusive Formel 1-Reifenlieferant Pirelli sieht in den RTC-Fahrertrainings eine gute Plattform, um den Teilnehmern die Leistungsstärke seiner Ultra-High-Performance Straßenreifen aus der P Zero-Familie vorzustellen. Marco Schulz, Geschäftsführer der B2B-Reifen- und Serviceplattform Kaguma, Hallbergmoos, lobt: „Im Verlauf dieser professionellen Veranstaltungsreihe wird den Teilnehmern die Bedeutung des Hightech-Produkts Reifen für die Sicherheit im Straßenverkehr eindrucksvoll nahegebracht." Dies sei umso wichtiger, weil viele tausend Autofahrerinnen und Autofahrer den Reifen kaum Beachtung schenkten, verweist Marco Schulz auf aktuelle Statistiken. So zählte der ADAC, München, im vergangenen Jahr über 149.000 Reifen-Schäden. Und Mitarbeiter der Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger KÜS, Losheim am See, mussten bei den Hauptuntersuchungen über 67.000 Pkw die HU-Plakette verweigern, weil deren Reifen schwere Mängel aufwiesen. „Hinsichtlich der Pflege und Wartung der Reifen besteht hoher Nachholbedarf", kommentiert Daniel Bott, Leiter Reifentest des ADAC-Technikzentrums in Landsberg/Lech. „Hier muss die Aufmerksamkeit erhöht werden, zumal Sicherheitssysteme wie ABS oder ESP nur dann wirksam sind, wenn die Fahrzeuge mit Qualitätsreifen im guten Zustand ausgestattet sind."

Reifen mehr Beachtung zu schenken, dafür wirbt auch Polizeidirektor Martin Mönnighoff, Leiter des Fachgebietes Polizeiliche Verkehrslehre an der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster: „Bereits Fahrschüler sollten für das Thema Reifen und Sicherheit sensibilisiert werden. Dazu gehören so wichtige Dinge wie die ständige Kontrolle des Luftdrucks, das Messen der Profiltiefe und die regelmäßige Sichtprüfung des Reifens auf Schäden."

Diese Aspekte greift das RTC-Fahrertraining auf, wie Geschäftsführer Andreas Nötzel erläutert. „Bevor die Teilnehmer in ihren eigenen Fahrzeugen auf die Rennstrecke rollen, messen wir den Luftdruck ihrer Reifen." Sei der Druck zu niedrig, werde er vor der ersten Runde bewusst nicht erhöht. Dies geschieht erst vor der zweiten Runde, damit die Fahrerinnen und Fahrer daraufhin den Qualitätsunterschied erfahren können.

Als logische Ergänzung des RTC-Fahrertrainings sieht Andreas Nötzel die Beteiligung von RTC an der Kampagne SAFETY FIRST – Reifen und Sicherheit. Die von der team Reifen-Union GmbH+Co. Top Service Team KG, Isernhagen, in Kooperation mit Pirelli Deutschland durchgeführte Aktion vermittelt Fahrlehrern aktuelles Reifenwissen und stellt ihnen kostenfrei attraktives Lehrmaterial zur Verfügung (siehe im Web unter www.team-safety-first.de). So ausgestattet, können sie ihren Fahrschülern die Bedeutung leistungsfähiger Reifen für die Sicherheit ihrer Fahrzeuge im Straßenverkehr schneller und gezielter vermitteln. „Ich würde mich freuen, wenn Fahrlehrer und Fahranfänger auch die Chance nutzen würden, an einem RTC-Fahrertraining teilzunehmen, denn es komplettiert das Angebot von SAFETY FIRST", hebt RTC-Geschäftsführer Nötzel den Zusammenhang zwischen den beiden Aktionen hervor. Zumal sich Fachleute über den Nutzen qualifiziert durchgeführter Schulungen einig seien. So plädiert der Dresdner Verkehrsrechtler Thomas Kinschewski dafür, Fahranfänger zu einem Fahrsicherheitstraining zu verpflichten: „Ich habe viele Trainings begleitet. Ich war stets beeindruckt, wie erstaunt Teilnehmer über ihre falschen Reaktionen in kritischen Verkehrssituationen sind. Doch ebenso erstaunlich ist es, wie schnell sie lernen, sich in derartigen Situationen richtig zu verhalten."

Doch gleich, ob Fahranfänger oder Routinier: Wer auf einer modernen Rennstrecke seine fahrerischen Fähigkeiten steigern und Hochleistungsreifen in Aktion erleben möchte, für den ist das RTC-Fahrertraining ein Muss. http://www.online-artikel.de

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