Freitag, 23 Oktober 2020 15:50

Deswegen dürfen auch Ärzte nicht auf Marketing verzichten

Praxismarketing Praxismarketing

Wer eine erfolgreiche Praxis führen möchte, sollte schon einmal etwas von dem Begriff Praxismarketing gehört haben. Konkret geht es darum, neue Patienten durch gezieltes Marketing anzuziehen. Das Schaffen von Vertrauen steht hierbei im Vordergrund.

Zudem muss zum Ausdruck kommen, dass die Praxis modern, zuverlässig und vor allem sehr professionell ist. Das alles lässt sich an eine breite Öffentlichkeit kommunizieren, wenn das Praxismarketing angewendet wird.

Praxismarketing für niedergelassen Ärzte - unbedingt notwendig.

Viele Ärzte glauben heute immer noch, dass es vollkommen reicht, wenn an der Hauswand ein Praxisschild prangt und in Fachzeitschriften oder Zeitungen Werbung geschaltet wird. Doch damit ist es in Zeiten von Social Media und Co. nicht mehr getan. Beim Marketing für eine Arztpraxis muss ein ganzheitliches Konzept angestrebt werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Generell ist ein Arzt auch gleichzeitig ein Unternehmer. Das bedeutet, dass der Gewinn kontinuierlich maximiert werden muss. Priorität hat bei einem Arzt natürlich, die Patienten bestmöglich zu beraten, zu betreuen und zu behandeln. Obwohl das Wohl des Patienten stets im Vordergrund steht, muss der Arzt auch für die Deckung der Kosten und seine eigenen Gewinne sorgen. Das wiederum klappt nur, wenn stetig neue Patienten auf ihn aufmerksam werden und die Dienstleistungen entsprechend beworben werden.

Patienten suchen ihren Arzt nach verschiedenen Kriterien aus. Anders als früher schlagen sie heute nicht mehr das Telefonbuch auf, sondern nutzen das Netz für die schnelle Suche nach einem geeigneten Mediziner. Deshalb ist es unter anderem wichtig, dass die Praxis über die Google-Suche schnell gefunden wird und gute Bewertungen auf Social Media oder generell im Profil vorhanden sind. Auch dafür sorgt das umfassende Praxismarketing, dass SEO und Content Marketing für das Web beinhalten sollte.

Mit der richtigen Strategie zum Erfolg

Manche Ärzte verfolgen die Strategie der Differenzierung. Konkret geht es darum, die eigene Praxis möglichst weit oben zu positionieren. Wer einen herausragenden Stellenwert zum Beispiel in den Google-Suchergebnissen einnimmt, der wird mittelfristig und langfristig genug Patienten gewinnen.

Wichtig ist, dass die Homepage der Praxis nicht nur schnell gefunden wird, sondern auch professionell und modern rüberkommt. Die Exklusivität und das tolle Image generieren sich nicht von alleine, sondern werden ebenfalls mithilfe eines effektiven sowie ausgeklügelten Praxismarketings generiert. Wichtig ist, dass das Image zur angestrebten Zielgruppe und zu den Angeboten passt.

Sind neue Kunden erst einmal erreicht, geht es bei der Strategie der Differenzierung darum, höhere Preise zu etablieren und jene Zielgruppe anzustreben, wie weniger preisempfindlich ist. Der Nachteil dieser Strategie ist der, dass die Menschen sehr preissensibel reagieren und wer höhere Preise zahlt, ist auch sehr penibel. Umso wichtiger, dass die Ergebnisse zur Marketingstrategie und dem guten Ruf passen. Hohe Standards kann man nur so halten, indem man sich von der Konkurrenz anhebt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Strategie der Konzentration. Hier geht es darum, dass sich die Praxen auf eine sehr spezifische Zielgruppe festlegen, die gemeinsam Merkmale teilt. Hier kann es sich zum Beispiel um den lokalen Markt handeln oder um einen klar gesteckten geografischen Bereich, ein Bundesland, eine Stadt oder einen bestimmten Umkreis zum Beispiel.

Die Vorteile bei diesem Praxismarketing sind die schnelle Kundengewinnung. Allerdings muss diese klar abgegrenzte Zielgruppe genug Potenzial besitzen, um entsprechende Gewinne für die Praxis zu generieren. Manchmal ergibt es Sinn, die Strategie der Konzentration nur für eine gewisse Zeit umzusetzen und danach die die Strategie der Differenzierung zu wechseln. Im Zweifel könne beide Methoden für Praxismarketing kombiniert werden.

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