Donnerstag, 18 April 2013 21:34

Energiesparwettbewerb 'Energie Cup Hessen'

Das Thema „Energieeinsparung und Klimaschutz“ steht im Zuge der aktuellen Diskussionen um stetig steigende Energiepreise sowie einer nachhaltigen Entwicklung an oberster Stelle wichtiger gesellschaftlicher Entwicklungen. Städten und Gemeinden kommt angesichts der hohen Zahl

öffentlicher Gebäude eine entscheidende Rolle zu.

Energieeinsparung in kommunalen Liegenschaften ist für kommunale, aber auch für andere öffentliche Einrichtungen, eine gute Möglichkeit zu wirksamem und vorbildlichem Handeln im Bereich des Klimaschutzes. Darüber hinaus sind bei der Bewirtschaftung öffentlicher Gebäude mit der Umsetzung eines konsequenten Energiemanagements erhebliche Kosteneinsparungen zu erzielen.

deZem unterstützt und begleitet Energiemanagementprojekte der öffentlichen Hand intensiv und berät gern bei Planung und Umsetzung derartiger Vorhaben. Erfolge eines kommunalen Energiemanagements sollten sowohl innerhalb der Verwaltung als auch gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern transparent gemacht werden. Hiermit kann einerseits Einfluss auf das Nutzerverhalten im kommunalen Gebäudebestand genommen werden. Andererseits entfaltet ein erfolgreiches Energiemanagement eine Vorbildfunktion auch auf die Privatwirtschaft. Auch hier kann deZem auf umfassende Erfahrung und innovative Lösungen zurückgreifen mit den Schwerpunkten Industrie, Rechenzentren, etc.

Hessens Landesverwaltung soll in Zukunft möglichst CO2-neutral arbeiten. Im Mai diesen Jahres startet dazu ein landesweiter Energiesparwettbewerb. "Es geht darum, möglichst viel Strom, Wasser und Heizenergie einzusparen", sagte Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) am 16. März in Frankfurt am Main. An dem Wettbewerb beteiligen sich insgesamt 40 hessische Landesliegenschaften, darunter Gerichte, Stadtverwaltungen und wissenschaftliche Institutionen. Durch energiesparendes Verhalten wollen die Mitarbeiter den Verbrauch an Strom, Heizenergie und Wasser senken. ,,Mit Bewusstseins- und Verhaltensänderungen können wir eine signifikante Senkung erreichen", sagte Weimar bei der feierlichen Auftaktveranstaltung.

Hessens Finanzminister Weimar bei der Eröffnung in FrankfurtZiel der Initiative sei, den Stromverbrauch um zehn Prozent zu reduzieren. Damit könne etwa so viel Strom eingespart werden wie in 200 bis 400 Einfamilienhäusern. "Mit diesem Projekt hat sich die Landesverwaltung das ehrgeizige Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 CO2-Emissionen weitgehend zu vermeiden", sagte Weimar. Bisher werde in diesen Behörden jedes Jahr insgesamt so viel Strom wie in etwa 4.000, so viel Wasser wie in 400 und so viel Heizenergie wie in 1.000 Haushalten benötigt. Mit dem Wettbewerb nimmt Hessen eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz ein.

Gemeinsam mit der Berliner Firma B.&S.U. GmbH konnte sich die deZem GmbH in der Ausschreibung durchsetzen und begleitet den einjährigen Wettbewerb. Dabei übernimmt deZem die Datenerfassung und liefert die Grundlage zur Identifikation von Einsparpotentialen, erreichten Erfolgen und letztlich der Ermittlung des Gewinners. Die teilnehmenden Liegenschaften werden, aufbauend auf der vorhandenen Zählerinfrastruktur (Impulse, M-Bus, etc.), mit deZem-Messtechnik ausgestattet. In Einzelfällen erfolgt die Datenaufnahme durch regelmäßige Zählerstandsablesung, deren Werte ebenfalls in die webbasierte Visualisierung (inkl. Plausibilitätsprüfung) eingepflegt werden.

Die teilnehmenden Liegenschaften erhalten jeweils einen eigenen Zugang zur Energiedatensoftware deZemVis und können von jedem PC mit Internetzugang die Verbräuche Ihrer Dienststelle in Echtzeit verfolgen. Ergriffene Maßnahmen können somit auf Ihre Wirkung überprüft werden und sind gleichzeitig bestens dokumentiert.

 

Mehr: http://www.online-artikel.de/

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