Donnerstag, 04 April 2024 09:58

Zuhause neu entdecken - Mit Marie Kondos Methoden Ordnung schaffen

Aufbewahrungskorb geflochten Aufbewahrungskorb geflochten pixabay

Das Zuhause in eine Oase der Ruhe und Ordnung zu verwandeln, erscheint vielen als eine Herausforderung. Doch mit den Prinzipien der Aufräum-Königin Marie Kondo wird dieses Unterfangen zu einer bereichernden Reise. Ihre Philosophie, nur zu behalten, was Freude bereitet, und alles andere dankend loszulassen, hat weltweit Anklang gefunden. Mit praktischen Tipps und einem systematischen Ansatz kann jeder seine Wohnräume in Orte des Wohlbefindens und Inspiration verwandeln.

Freude als Maßstab für Besitz

Das Herzstück von Marie Kondos Methode bildet die einfache Frage: „Bereitet es Freude?“. Dieser Leitgedanke solltw bei jedem Gegenstand angewendet werden. Beginnend mit Kleidungsstücken, werden diese einzeln in die Hand genommen. Nur was wirklich ein positives Gefühl auslöst, findet seinen Weg zurück in den Schrank. Alles andere wird dankend verabschiedet. So entsteht Raum für das, was wirklich zählt und das Zuhause mit Positivität erfüllt. Ein Aufbewahrungskorb geflochten erweist sich hier als ästhetisches und praktisches Hilfsmittel, um die ausgewählten Freudebringer ansprechend zu organisieren.

Ordnung in Kategorien denken

Anstatt Raum für Raum vorzugehen, empfiehlt Kondo, nach Kategorien zu sortieren. Bücher, Papiere, Komono (Miscellaneous) und schließlich Erinnerungsstücke. Diese Herangehensweise verhindert das Verschieben von Unordnung und führt zu einem durchgängigen System der Ordnung. Indem man sich auf eine Kategorie konzentriert, wird die Entscheidung, was bleibt und was geht, erleichtert. Es entsteht ein tiefes Verständnis dafür, was im Leben wirklich Bedeutung hat und was lediglich Platz beansprucht.

Ideen für das Kinderzimmer

Für Kinderzimmer eignet sich ein System aus niedrigen Regalen und beschrifteten Boxen besonders gut. Spielzeuge, Bücher und Kleidung lassen sich so kategorisieren und sind für die Kleinen leicht erreichbar. Bunte, klare Symbole auf den Boxen erleichtern auch den Jüngsten das Finden und Aufräumen ihrer Sachen. Das vertikale Falten von T-Shirts und Hosen in Schubladen verwandelt das Anziehen in ein einfaches und selbstständiges Ritual.

Inspirationen für Erwachsene

Erwachsene profitieren von einem ähnlichen System, das jedoch auf Ästhetik und Funktionalität setzt. Transparente Aufbewahrungsboxen für Kleidung, Accessoires und Dokumente schaffen Übersicht. Das vertikale Falten von Kleidungsstücken in Schubladen spart nicht nur Platz, sondern macht jedes Stück sichtbar und leicht wählbar. Elektronische Geräte und Kabel finden ihren Platz in beschrifteten Kisten, sodass der Arbeitsbereich stets ordentlich bleibt.

Im Badezimmer transformiert die Kondo-Methode das Chaos von Kosmetika und Pflegeprodukten in eine übersichtliche Wellness-Oase. Klare Aufbewahrungsbehälter und kleine Körbe trennen Gegenstände nach Kategorien und Nutzungshäufigkeit. Dieser Ansatz erleichtert die morgendliche Routine und schafft einen entspannten Start in den Tag.

Küchen profitieren enorm von Marie Kondos Prinzipien. Gewürze, Kochutensilien und Geschirr lassen sich in klar definierten Zonen organisieren. Transparente Behälter für Lebensmittel erleichtern die Lagerung und helfen, Verschwendung zu reduzieren. Das Prinzip, alles an seinen Platz zu räumen, fördert nicht nur die Ordnung, sondern auch die Freude am Kochen.

Der richtige Falttrick

Kleidung zu falten, hat nach Marie Kondo nicht nur mit Ordnung, sondern auch mit Respekt und Wertschätzung für die Gegenstände zu tun. Durch das sorgfältige Falten und vertikale Lagern in Schubladen wird nicht nur Platz gespart; jedes Stück ist sichtbar und leicht zugänglich. Diese Methode vermeidet das Vergessen von Kleidungsstücken und fördert eine bewusste Auswahl. So wird jeder Griff in den Schrank zu einer bewussten Entscheidung.

Mit Dankbarkeit loslassen

Ein wesentliches Element der Kondo-Methode ist die Dankbarkeit gegenüber den Gegenständen, die man loslässt. Dieser Ansatz fördert eine positive Einstellung zum Prozess des Aufräumens. Anstatt sich vom „Wegwerfen“ überwältigt zu fühlen, wird jeder Abschied zu einer dankbaren Anerkennung des Beitrags, den der Gegenstand zum eigenen Leben geleistet hat. Diese Haltung erleichtert das Loslassen und öffnet den Raum für Neues.