Montag, 12 Juli 2021 12:40

Home Gym: Fit bleiben zuhause

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Es gibt viele Menschen, die ihren Trainingsplan nicht den Wetterbedingungen anpassen oder top gestylt den Weg ins Fitnessstudio antreten möchten. Für diese stellt das ungestörte Training zuhause eine tolle Alternative dar.

 

Besonders effektiv lässt sich das Fitnesstraining in den eigenen vier Wänden gestalten, wenn dafür ein kleines Home Gym eingerichtet wird. Doch welche Fitnessgeräte sind für das Home-Training eigentlich besonders gut geeignet? Der folgende Artikel stellt sie vor und liefert weitere Tipps, wie auf diesen besonders effektiv trainiert werden kann.

Das Laufband

Ein effektives Training ist auch möglich, wenn dabei Ort und Stelle nicht verlassen werden: Das Laufband macht es möglich. Für viele Lauf-Liebhaber gestaltet sich das Indoor-Training zwar ein wenig langweilig, allerdings gehen mit diesem zahlreiche Vorteile einher. Das Training auf dem Laufband kann zu jeder Zeit ausgeführt werden und der Spaßfaktor lässt sich durch verschiedene Programme maßgeblich erhöhen. Außerdem kann während des Trainings ganz entspannt die Lieblingsserie geschaut werden.

Das Training auf dem Laufband lässt sich außerdem optimieren, wenn Intervalle, Tempo und Puls im Blick gehalten werden. Der optimale Trainingspuls spielt eine besonders wichtige Rolle. Der Oberkörper und der Kopf sollten während des Laufens nach vorne ausgerichtet und möglichst ruhig gehalten werden, um dem Lauf mehr Dynamik zu verleihen. Ein schnelleres und kraftsparendes Laufen wird durch kleinere Schrittlängen ermöglicht.

Sprungbewegungen sollten auf dem Laufband vermieden werden, da durch diese die Stoßbelastung auf die Gelenke und den Rücken erhöht werden – die optimale Bewegung wird so verhindert.

Der Crosstrainer

Mithilfe des Crosstrainers lassen sich pro Stunde bis zu 800 Kalorien verbrennen. Nicht nur die Beine werden dabei ordentlich in Schwung gebracht, sondern ebenfalls der vollständige Oberkörper. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sich das Training auf dem Crosstrainer sowohl überaus effektiv als auch gelenkschonend gestaltet.

Die Griffe des Crosstrainers sind stets fest mit den Händen zu umschließen, damit auch die Muskelgruppen im Oberkörper aktiviert werden können. So werden Pendelbewegungen vermieden, die Probleme mit der Wirbelsäule begünstigen können. Der Stand auf dem Crosstrainer fällt aufrecht aus, der Körper wird ein wenig in Vorlage gehalten. Während der Laufbewegung werden die Beine ohne ein vollständiges Durchdrücken der Knie gestreckt, um Probleme im Knie- und Lendenwirbelbereich zu vermeiden.

Das Indoor Cycling

Bei dem Indoor Cycling handelt es sich um einen wahren Kalorienkiller, der die überschüssigen Pfunde nur so purzeln lässt. Im Rahmen des Trainings werden vor allem die Muskeln in Po und Beinen beansprucht. Da das Ergometer über ein integriertes Schwungrad verfügt, gestaltet sich das Radeln außerdem sehr schonend für die Gelenke. Auch Einsteiger werden mithilfe des Indoor Cyclings schnell Erfolge erzielen.

Wichtig ist, dass eine Position auf dem Radergometer eingenommen wird, die eine gerade Haltung des Rückens erlaubt und durch die Arme gestützt wird. Die Ellenbogen sind leicht gebeugt und die Schultern locker zu halten. Zwischen Sattel und Lenker sollte der Abstand so ausfallen, dass der Oberkörper eine Neigung zwischen 45 und 65 Grad aufweist. Fortgeschrittene Radler können sich auch stärker beugen.

Bei der Höheneinstellung des Sattels ist darauf zu achten, dass im unteren Bewegungsendpunkt der Winkel zwischen Ober- und Unterschenkel höchstens 170 Grad aufweist. Wird eine zu hohe Sitzeinstellung gewählt, können dadurch Beschwerden in den Knien auftreten.

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