Dienstag, 20 August 2013 17:41

Gibt es gute und böse Kalorien

Im Zuge meiner Recherche über Diäten und Ihre Wirkung möchte ich heute mal über Kalorien schreiben. Ich hasse es Kalorien zu zählen, dennoch ist das wohl unerlässlich, um sich ausgewogen und gesund zu ernähren. Mit der Zeit braucht man kein Kalorienbuch mehr, wenn man sich näher damit beschäftigt hat.

Dennoch, die Nahrungsumstände ändern sich mit dem Angebot der Nahrungsindustrie, so müssen auch wir unser Verständnis dazu auffrischen.

Das kommt darauf an. Wenn der Mensch mehr Kalorien zu sich nimmt, als er verbraucht, dann spielt das sicherlich keine Rolle, in welcher Form ich die Kalorie zu mir genommen habe. Der Überschuss an Energie wird nicht abgebaut und setzt sich in Form von Fettpolstern an die Stellen, die dann am Rand der Kleidung überquellen.

Ja, da hilft auch kein Baucheinziehen vor dem Spiegel, sobald man sich selbst nicht mehr kontrolliert, rollt der Speck über.

Hier dazu ein Wahres, wenn auch lustig gemeintes Zitat von Altbundeskanzler Helmut Schmidt:

„Was man an einer Diät am schnellsten verliert, ist die Geduld!"

Fett macht Fett, wenn man sich nicht bewegt und dabei Energie verbraucht. Das passiert im Übrigen auch bei der übermäßigen Aufnahme an Zucker und Stärke. Es ist also absolut wichtig, dass wir auf Kalorien achten. Ohne Bewegung und Sport ist, abnehmen und das Gewicht halten relativ schwierig. Denn auch reduziertes Essen führt nicht unweigerlich zum Fettabbau. Die falsche Kalorienzufuhr bewirkt auch den Abbau von Muskeln und das ist weniger wünschenswert.
Sicher gibt es gute und böse Kalorien in Bezug auf die Ernährungsumstände. Zuviel von dem Einen und zu wenig von dem Anderen kann genau ins Gegenteil führen und wir nehmen zu statt ab. Fette und Kohlenhydrate sind wichtig für unseren Energiehaushalt. Nur ist die Frage, in welcher Form und Qualität man diese Nährstoffe zu sich führt.

Einfach ausgedrückt: Manche Zusammensetzungen, wie beispielsweise Eiweiß und Alkohol führen zur Gewichtszunahme, weil der eine Nährstoff dem anderen im Weg steht, um es abzubauen.

Kohlenhydrate werden im Körper bevorzugt in Energie umgewandelt. Fett hingegen sind gute Energiespeicher. Demzufolge, flapsig ausgedrückt, macht Fett fett. Als die Menschen früher nicht viel zu Essen hatte und noch auf die jagt gingen, war Fett und die Speicherung von Fett überlebenswichtig. Heute, im Überfluss an Nahrungsmitteln, ist das völlig überflüssig geworden. Dennoch ist Fett wichtig, und zwar das gute Fett. Natives Öl, die berühmten Omega3 Fettsäuren.

Mit überflüssigem Fett in Verbindung mit Zucker bevorteilen wir noch ein Phänomen, nämlich den Überschuss an Insulin, der von unserem Körper ausgeschüttet wird. Ein zu hoher Insulinspiegel hemmt den Fettabbau als Energielieferant. Die Folge: Wir werden fett, träge und am Ende entsteht oft Diabetes Typ II. Wir erkranken an einer selbst verursachten Diabetes durch falsche Ernährung. WiensWorld http://www.online-artikel.de/

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