Donnerstag, 13 Juni 2013 18:24

Wie wird der Garten frühlingsfit?

Der Winter und der Schnee sind verschwunden und übrig bleiben neben vereinzelten Frühlingsblühern viele kahle, triste Stellen im Garten. Damit sich das schnell ändert, gibt es viel zu tun: Neuer Rasen muss gesät, Blumen, Obst und Gemüse gepflanzt und die Pflanzen von Schnecken
befreit werden. Die gutefrage.net-User sind erfahren auf diesem Gebiet und wissen, worauf es bei der Gartenarbeit ankommt. Hier ist eine Auswahl der zehn besten Ratschläge:

Tipp 1:
Pflanzabstand beachten: Für den Abstand zwischen den Pflanzen sollte man etwa eine Blattlänge wählen. Setzt man die Pflanzen zu nah nebeneinander, können sich die Wurzeln der Pflanzen nicht richtig entwickeln und die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge steigt. Wählt man den Anstand zu weit, können sie schlechter Feuchtigkeit speichern und machen dem Unkraut Platz.

Tipp 2:
Fruchtwechsel: Damit Obst- und Gemüsepflanzen eine reiche Ernte liefern, sollte man sie regelmäßig umpflanzen. Ideal ist ein Fruchtwechsel, bei dem ein Beet nur einmal in drei Jahren mit derselben Frucht bepflanzt wird. So wird der Nährstoffvorrat des Bodens nicht einseitig beansprucht und Schädlinge und Krankheiten können verringert werden.

Tipp 3:
Rasensamen sähen: Wer nach dem langen Winter seinen Rasen wieder verschönern möchte, sollte jetzt im Frühling damit beginnen, Rasensamen zu sähen. Denn erst bei Temperaturen, die auch nachts 10 °C nicht unterschreiten, beginnen die Grassamen zu keimen.

Tipp 4:
Alte Obstsorten anpflanzen: Viele alte, heimische Obstsorten sind besonders anpassungsfähig an das wechselnde Klima und resistent gegen Krankheiten. Wer also vor der Überlegung steht, Obstsorten im Garten neu anzupflanzen, sollte auch alte Sorten in Betracht ziehen.

Tipp 5:
Hochbeet bauen: Eine rückenschonende und behindertengerechte Möglichkeit der Gartenarbeit sind Hochbeete. Für deren Bau eignen sich am besten Steine oder dicke Dielen. Wer es gern rund mag, kann dafür auch alte Kanalringe verwenden.

Tipp 6:
Was nicht im Kräutergarten fehlen sollte: Universal einsetzbar sind Schnittlauch und Petersilie. Majoran, Oregano und Kerbel, passen hervorragend zu Rühreiern und Pimpinelle eignet sich für Salatdressings. Liebstöckel dient als Maggikraut für Suppen und Rosmarin zum Würzen von Braten. Pfefferminze und Zitronenmelisse schmecken gut zum Salat oder als Tee. Thymian kann man für die Pizza verwenden und Salbei für Wildgerichte und als Hausmittel gegen Halsschmerzen. Einen guten Duft gegen Motten erhält man mit Lavendel.

Tipp 7:
Rosen schneiden: Damit die Rosen im Sommer kräftig blühen, sollten sie im Frühling geschnitten werden sobald keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Durch den Schnitt erreicht man einen luftigen und lockeren Wuchs der Rosen, reduziert den Pilzbefall und fördert einen reichen Blütenwuchs.

Tipp 8:
Laufenten gegen Schnecken: Ein giftfreies und natürliches Mittel gegen Schneckenbefall im Garten sind Laufenten. Die Tiere kann man bereits vielerorts mieten und fressen garantiert jede Schnecke auf.

Tipp 9:
Wildbewuchs auf Pflastersteinen: Wer in diesem Frühling seine Pflastersteine schnell und ohne Chemikalien säubern möchte, hat dazu verschiedene Möglichkeiten: Mit Drahtbesen und Hochdruckreiniger lassen sich die Flächen schnell von Moosen befreien. Gasbrenner oder heißes Wasser sind gute Mittel gegen Unkraut.

Tipp 10:
Hefe als Pflanzendünger: Einige Gartenpflanzen benötigt von Zeit zu Zeit Dünger. Wer gerade keinen Pflanzendünger im Haus hat, kann alternativ auch auf Hefe zurück greifen. Dazu einfach einen halben Würfel Hefe in fünf Litern Wasser auflösen und die Pflanzen damit gießen. http://www.online-artikel.de

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