Mittwoch, 17 April 2013 19:37

Rauchen - haben Sie das nötig?

In Deutschland sind rund 15% aller Todesfälle durch das Rauchen bedingt. Raucher leben im Durchschnitt rund 7,5 Jahre weniger. Diese Durchschnittszahl macht aber noch nicht deutlich, dass Raucher schon mit 40 Jahren an Herzinfarkt oder

Lungenkrebs sterben können. Die Hälfte aller Todesfälle durch Krebs, und etwa 30% der Todesfälle durch Herzinfarkt und Hirnschlag, sind auf das Rauchen zurückzuführen. Auch Erektionsprobleme, die erektile Dysfunktion oder Impotenz stehen in starkem Zusammenhang mit dem Rauchen. Im Gegensatz zum Alkoholgenuss, der in geringen Maßen meistens keine gesundheitlichen Risiken birgt oder unter Umständen vor gewissen Krankheiten schützen kann, gibt es beim Rauchen keine Schwellendosis, die vollkommen unbedenklich ist.

Schon wenige Zigaretten sind ein Risiko. Auch der Nebenstrom des Rauchs enthält viele schädliche und krebsauslösende Stoffe. Besonders hoch wird die Schadstoffkonzentration beim Rauchen im Auto, bei geschlossenen Fenstern oder im Restaurant. Partner von Rauchern haben ein 40% höheres Risiko an einem Lungenkrebs zu sterben. Und Kinder sind in ihrer ganzen Entwicklung beeinträchtigt, wenn im Elternhaus geraucht wird. In den ersten Jahren denken viele, dass der Rauch ihnen nichts ausmacht. Das Herzinfarkt- und Lungenkrebsalter ist noch weit weg. Unangenehme Erscheinungen des Rauchens haben sich noch nicht etabliert. Doch irgendwann beginnen der morgendliche Husten und das Keuchen auf der Treppe. Die Einstellung zum Rauchen ändert sich dann bei vielen: „Aufhören wäre schon gut, aber…". Rauchen schadet der Gesundheit", dass steht auf jedem Zigarettenpäckchen, doch das Wissen wird im Alltag nicht umgesetzt.

Rauchen ist eine Gewohnheit, ein Ritual unter Freunden, und nicht zuletzt verzichtet der Körper nach Jahren des Rauchens nur äußerst ungern auf das gewohnte Nikotin. Um eine Raucherentwöhnung durchzustehen, braucht es Zeit und die Unterstützung durch Familie, Freunde und vielleicht auch einen Arzt. Man sollte, wenn man sich das rauchen abgewöhnen möchte, den Ausstieg vorher planen. Bei mittlerer oder starker Nikotinabhängigkeit sollte man nicht zögern, sich beim Hausarzt Hilfe und vielleicht eine medikamentöse Unterstützung zu holen.

Es gibt heute verschiedene Nikotinersatzprodukte, die die erste Zeit der Entwöhnung erleichtern. In einer Apotheke online, wie der von Neu Pillenpharm, werden verschiedene Produkte angeboten, die dabei helfen. Dem Körper wird durch Pflaster, Kaugummis oder Nasensprays noch Nikotin zugeführt. Wenn nicht noch Entzugserscheinungen quälen, gelingt es vielen Rauchern besser, die gewohnten Rauch Rituale aufzugeben und auf die Zigarette nach dem Essen, unter Freunden oder im Kollegenkreis zu verzichten. Doch beim Nikotinersatz bleibt ein Teil des Risikos des Rauchens bestehen: die schädigende Wirkung des Nikotins auf Herz und Gefäße.

 

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