Samstag, 22 Juni 2013 16:21

Sind Auto-Reparatur-Sets günstige Alternativen zu Smart Repair?

Dellen durch Parkplatzrempler oder Hagelschäden, kleine Steinschläge an der Windschutzscheibe oder im Lack, Löcher und Risse an Stoßstangen oder Armaturenbrettern, kleine Lackkratzer, Brandlöcher oder Abscheuerungen an Polstern
oder Ledersitzen und viele weitere kleine Beschädigungen innen und außen an Fahrzeugen sind ärgerlich und lästig.

Es gibt einige Tausend Betriebe in Deutschland, die Smart-Repair anbieten und die durch die Anwendung dieser Methoden ihren Kunden dabei richtig Geld zu sparen. Denn diese Werkstätten arbeiten mit neuen Reparatur-Methoden bei denen, wann immer möglich, „Reparatur vor Ersatz" angewandt wird.

Muss man wegen kleiner Beschädigungen denn gleich in die Werkstatt?

Das geht doch bestimmt auch noch günstiger: man legt einfach selbst Hand an. Findige Händler bieten für die Beseitigung von Kleinschäden alle möglichen, anwendungsfertigen Reparatur-Sets an und versprechen gute Ergebnisse für ganz kleines Geld.

Halten diese Versprechen auch einer Überprüfung in der Praxis stand?

Mehrere Verbrauchermagazine haben ausführliche Tests gemacht und die Smart-Repair-Sets einer praktischen Prüfung unterzogen. In der Sendung "Abenteuer Leben", die am 10.11.2011 auf Kabel 1 ausgestrahlt wurde traten ein Autoliebhaber, Sascha und ein Reparatur-Experte, Markus gegeneinander an, um mehrere, im Internet bezogene Smart-Repair-Sets zu prüfen. Dabei wurden ein Set zur Entfernung von Lackkratzern, ein Dellen-Entfernungs-Set, ein Set für die Beseitigung eines Lochs im Polster und ein Set für die Beseitigung eines Kratzers in eine Felge getestet. Das Fazit: Bis auf das Polster-Set, das mit einigermaßen befriedigendem Ergebnis abschnitt, waren alle anderen Reparatur-Sets ungeeignet und das Geld nicht wert, das dafür ausgegeben wurde. Der Profi erzielte durchweg wesentlich bessere Ergebnisse bei relativ geringen Kosten.

Der aktuellste Test wurde in der ARD-Sendung Ratgeber Auto-Reise-Verkehr am 26.05.2013 im ersten Programm gesendet. Getestet wurden ein Beulen-Reparatursortiment, ein Universal-Lackstift, ein Cockpit-Reparaturset und ein Polster-Reparatur-Set. Ergebnis: Alle Sets fielen krachend durch. Rainer Haas, Gutachter vom TÜV-Rheinland, der den Test begleitete kam zu dem eindeutigen Schluss, dass man für diese Art von Arbeiten Profis beauftragen sollte.

Auch in der Sendung „Hier um 4" die der MDR ausstrahlt, wurden in den Vergangenheit Reparatur-Sets zum Selbermachen getestet, das Ergebnis war ähnlich vernichtend wie in dem ARD-Test.

Fazit:
Auto-Reparatur-Sets, deren Anbieter versprechen, dass man damit kleine Schäden am oder im Fahrzeug selbst beheben könnte, sind oftmals das Geld nicht wert, dass man für sie ausgibt. Meistens erhält man kein zufriedenstellendes Ergebnis, Schäden lassen sich, wenn überhaupt, nur in Ansätzen beheben, teilweise sehen sie nachher lediglich verschlimmbessert aus, also noch hässlicher als vorher. Wer ein gutes Ergebnis erzielen will, sollte sich einem Smart-Repair-Profi anvertrauen. Ausgewiesene Fachbetriebe findet man einfach und schnell auf smart-repair.de. Dort bietet sich auf bequeme Weise die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, mehrere Angebote einzuholen und eine Fachwerkstatt zu beauftragen. http://www.online-artikel.de

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